| 21:37 Uhr

Arbeitslosigkeit geht in Zweibrücken überdurchschnittlich zurück

Zweibrücken/Pirmasens. Wie schon im vergangenen Monat ist im Oktober die Zahl der Arbeitslosen im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur Pirmasens, die auch für Zweibrücken zuständig ist, zurückgegangen. Das teilte die Agentur gestern mit. 7175 Menschen waren im abgelaufenen Monat bei der Behörde arbeitslos gemeldet - 235 weniger als im Vormonat

Zweibrücken/Pirmasens. Wie schon im vergangenen Monat ist im Oktober die Zahl der Arbeitslosen im Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur Pirmasens, die auch für Zweibrücken zuständig ist, zurückgegangen. Das teilte die Agentur gestern mit. 7175 Menschen waren im abgelaufenen Monat bei der Behörde arbeitslos gemeldet - 235 weniger als im Vormonat. Ungünstiger fällt jedoch weiter der Vorjahresvergleich aus, denn es wurden 576 arbeitslose Frauen und Männer mehr gezählt als im Oktober letzten Jahres, was einer Zunahme um 8,7 Prozent entspricht. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, beträgt nun 7,9 Prozent, nach 8,2 Prozent im Vormonat. Auch für die Stadt Zweibrücken ist der Trend im Oktober gegenüber dem Vormonat positiv gewesen: Hier ging die Arbeitslosenzahl um 92 auf nun 1476 Arbeitslose zurück: die Arbeitslosenquote ging im Oktober um 0,6 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent zurück und liegt damit sowohl über dem Durchschnittswert der Pirmasenser Agentur als auch dem von Rheinland-Pfalz (-0,2). Die Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: plus 48 (8,0 Prozent). Die Zahlen für den Kreis Südwestpfalz: minus 47 auf nun 2669 Betroffene; Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: plus 162 Personen (plus 4,9 Prozent). Helmut Riffel, stellvertretendes Mitglied der Geschäftsleitung der Pirmasenser Arbeitsagentur, freute sich über die grundsätzlich positive Entwicklung. Von einem goldenen Oktober oder gar einer Trendwende wollte er aber nicht sprechen: "Die Auswirkungen der Krise sind nach wie vor deutlich spürbar, werden jedoch durch den Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente und der Kurzarbeit erheblich abgemildert". Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitierten im Oktober wie auch schon im Vormonat verstärkt jüngere Menschen (unter 25 Jahren). "Viele betriebliche, überbetriebliche und schulische Ausbildungen haben begonnen", sagte Riffel und wies darauf hin, dass der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit auch darauf zurückzuführen ist, dass zahlreiche Jugendliche die nach Abschluss ihrer Ausbildung beim Ausbilder nicht weiter beschäftigt werden konnten, in anderen Betrieben integriert werden konnten. red