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Ortsgemeinderat
Althornbacher Etat ausgeglichen

Althornbachs Bürgermeisterin Ute Klein.
Althornbachs Bürgermeisterin Ute Klein. FOTO: Jörg Jacobi
Althornbach. Der Gemeinderat stimmt einem ausgeglichenen Etat für 2018/19 zu. Von Fritz Schäfer

„Die Zahlen sind im Moment gut“, kommentierte die Althornbacher Bürgermeisterin Ute Klein den Doppelhaushalt 2018/19 für die Gemeinde. Der Etat für die beiden Jahre ist ausgeglichen. Die Bürgermeisterin führt das auf die wieder gestiegenen Steuereinnahmen aus dem Gebiet des Flughafen-Zweckverbands zurück. Der Gemeinderat folgte dem und stimmte dem Haushalt zu.

Im Haushalt sind auch vier größere Investitionen eingeplant. Das größte Projekt ist weiterhin das Bürgerhaus. Dafür sind rund 254 000 Euro veranschlagt. Das Land übernimmt 65 Prozent der Kosten. Die restlichen rund 89 000 Euro werden aus dem Gemeindehaushalt finanziert.

In der Sitzung vergab der Gemeinderat weitere Aufträge. Die Schließanlage in Höhe von 10 000 Euro installiert die Firma Achenbach und Gauer aus Rockenhausen. Dabei soll nach der Vorstellung der Gemeinde jeder Verein, der das Gebäude nutzt, einen eigenen Schlüssel bekommen. Den Auftrag für die Schiebetür und die Schränke erteilte der Rat für 12 000 Euro an die Firma Müller aus Steinwenden, die bereits die Fenster und Türen des Bürgerhauses erneuert hat. Der Ausbau der Theke für 23 000 Euro wurde der Firma Rust übertragen.



Als weiteres Projekt soll im Ort ein Lagerraum mit Werkstatt eingerichtete werden. Dazu ist angedacht, das Schützenhaus umzubauen. Über den Standort wurde noch nicht abgestimmt, sagte Klein. Dazu kommen noch Arbeitsgeräte zur Pflege der Grünflächen.

Beim am Montag, 14. Mai, beginnenden Ausbau der Hauptstraße müsse sich die Gemeinde bei den Bürgersteigen und Bordsteinen beteiligen, erklärte die Bürgermeisterin. Dabei sollen die kaputten Bordsteine ausgetauscht werden. 10 000 Euro sind dafür eingestellt. Der Gemeinderat stimmte zu, dass in der vermutlich fünfmonatigen Baumaßnahme die Anlieger auf dem Bolzplatz parken dürfen.

Im Dezember vergab der Rat den Grabaushub an die Firma Bohrer aus Petersberg. Die höheren Preise wurden in der jüngsten Sitzung auch in die Friedhofs-Gebührensatzung übernommen. So werden die Aushub-Gebühren für ein Normalgrab auf 110 Euro, für ein Tiefgrab auf 220 Euro steigen. Der Gemeinderat stimmte auch der Änderung des Flächennutzungsplans Windenergie zu.