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Althornbacher Doppelhaushalt einstimmig verabschiedet

 Für das neue Althornbacher Bürgerhaus wird der alte Schweinestall auf dem Gelände des Freyerschen Hofs abgerissen. Foto: pma/cos
Für das neue Althornbacher Bürgerhaus wird der alte Schweinestall auf dem Gelände des Freyerschen Hofs abgerissen. Foto: pma/cos
Althornbach. Die Einnahmen aus dem Zweckverband Entwicklungsgebiet Flugplatz Zweibrücken (ZEF) beschweren Althornbach weiterhin schwarze Zahlen im jährlichen Etat. Selbst im Ergebnishaushalt, wo nichtvermögenswirksame Ein- und Ausgaben veranschlagt werden, sind Jahresüberschüsse ausgewiesen. Im laufenden Jahr 172 000 Euro, im kommenden Jahr 130 000 Euro

Althornbach. Die Einnahmen aus dem Zweckverband Entwicklungsgebiet Flugplatz Zweibrücken (ZEF) beschweren Althornbach weiterhin schwarze Zahlen im jährlichen Etat. Selbst im Ergebnishaushalt, wo nichtvermögenswirksame Ein- und Ausgaben veranschlagt werden, sind Jahresüberschüsse ausgewiesen. Im laufenden Jahr 172 000 Euro, im kommenden Jahr 130 000 Euro. Im Finanzhaushalt, dort, wo es um die eigentlichen Finanzen einer Gemeinde geht, übersteigen die Einnahmen in diesem Jahr die Ausgaben um 222 000 Euro, im kommenden Jahr immerhin noch um 180 000 Euro.Ortsbürgermeisterin Ute Klein erläuterte gestern Abend im Ortsgemeinderat den Doppeletat und verwies darauf, dass die allgemeine Rücklage noch immer eine respektable Höhe habe: Zum Jahresbeginn lagen 496 000 Euro auf der hohen Kante.

Das größte Projekt der Gemeinde ist der Bau des Bürgerhauses (wir berichteten). Anfänglich waren dafür fast zwei Millionen Euro veranschlagt. Auf Drängen der ADD (Kommunalaufsicht) musste das Projekt jedoch noch einmal auf den Prüfstand. Herausgekommen sind nun Kosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Die ADD hat eine 50-Prozent-Förderung signalisiert. Das Realisieren des Großprojektes ist für die nächsten zwei Jahre vorgesehen. Noch diesen Monat rücken die Abrissbagger an. Landwirtschaftliche Anlageteile, die nicht ins Vorhaben integriert werden können, fallen der Spitzhacke zum Opfer. Die Gebäudeteile über den Gewölbekellern beim Wohnhaus werden erst nächstes Frühjahr abgerissen. Klein: "Es wäre wenig sinnvoll, wenn durch Herbstregen, Schneefall oder andere Witterungsumstände diese Keller Not leiden würden." Für den ersten Bauabschnitt in diesem und nächsten Jahr sind 710 000 Euro veranschlagt. Vom Land werden dazu 355 000 Euro erwartet. Die Daniel-Theyson-Stiftung hat 35 000 Euro versprochen. Die Gemeinde kann ihren Eigenanteil ohne Kredite stemmen. Der zweite Bauabschnitt wird 770 000 Euro teuer - 330 000 Euro kommen vom Land, 35 000 Euro von der Daniel-Theyson-Stiftung. Nächstes Jahr nimmt die Ortsgemeinde einen Kredit in Höhe von 315 000 Euro in Anspruch - denn mit der Brücke am Bödinger Weg muss Althornbach noch ein weiteres Großprojekt finanzieren. cos

Foto: voj/pma