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Ortsgemeinderat
Althornbach nimmt nicht am Dorfwettbewerb teil

Althornbach. (sf) „Wir haben in nächster Zeit viel Arbeit vor uns und derzeit kein Projekt. Deshalb sollten wir nicht am Wettbewerb teilnehmen“, begründete Maximilian Seis (UWG) den Verzicht auf die Teilnahme am Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft. Von Fritz Schäfer

Die Mehrheit der UWG im Althornbacher Gemeinderat folgte dem Fraktionssprecher und stimmte gegen die Teilnahme am Landeswettbewerb 2020/21. „Wir sollten aussetzen bis sich der Ort schöner präsentiert und dazu die Bürger ins Boot holen“, hatte der Beigeordnete Stefan Christmann (UWG) hinzugefügt.

Ulrich Hofer und Hans-Peter Klein von der SPD hatten vergeblich versucht, die Ratskollegen umzustimmen. Klein: „Allein bei dem Rundgang der Kommission bekommen wir Anregungen, wie wir unseren Ort weiterentwickeln können. Es wäre nicht gut, wenn wir nicht teilnehmen.“ Das wäre „kein gutes Signal“ für die Bürger, ergänzte Hofer. Bürgermeister Bernd Kipp (UWG) meinte, dass es der Gemeinde nichts bringe, wenn man nichts vorzuzeigen habe und in dem Wettbewerb abgeschlagen am Ende lande. „Wir gewinnen auf jeden Fall an Erfahrung“, hielt Klein entgegen.

Auch in Althornbach fahren Autofahrer zu schnell in den Ort ein. Mit Geschwindigkeitsmesstafeln wird andernorts versucht, die Raser auszubremsen. Bürgermeister Kipp hat zwei Angebote für Messtafeln eingeholt. Die Tafeln mit Geschwindigkeitsangaben und Smileys kosten zwischen 3150 und 3340 Euro. Dazu kämen noch weitere Kosten für den Betrieb. Der Bürgermeister hatte bei der Verbandsgemeinde nachgefragt, ob die Messtafeln des Ordnungsamtes nicht auch vier Wochen in Althornbach aufgestellt werden können. „Wir sollten die Ergebnisse abwarten und dann entscheiden was wir machen“, schlug Kipp vor. Dem schloss sich der Gemeinderat an.



Der Rat stimmte auch der Neuorganisation der Forstreviere zu. Kipp informierte, dass am 24. März, 19 Uhr, im Bürgerhaus eine Informationsveranstaltung über Starkregenereignisse stattfinde. Bei der Situation im Kindergarten müsse man abwarten, wie sich die Gemeinderäte aus Mauschbach und Dietrichingen zu möglichen Baumaßnahmen an der Einrichtung entscheiden.