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Abifeier der IGS Contwig
Den wertvollsten Rohstoff im Gepäck

 Die Abiturienten der IGS Contwig.
Die Abiturienten der IGS Contwig. FOTO: Volker Baumann
Hornbach. Die IGS Contwig hat am Freitag ihre Abiturienten verabschiedet. Von Volker Baumann

Am Samstagabend hatte die IGS Goethe-Schule Contwig zur Abiturfeier in die Pirminiushalle in Hornbach eingeladen, um mit 15 Abiturientinnen und 15 Abiturienten den Schulabschluss und die damit gewonnene Hochschulreife zu feiern, Zeugnisse zu vergeben und Preisträger zu ehren. Umrahmt wurde der Festakt von musikalischen Darbietungen aus dem Abiturientenkreis und einem abschließenden Bankett mit Tanz.

„Mit der Bildung habt ihr den wertvollsten Rohstoff der Welt im Gepäck“, betonte Schuldirektor Thomas Höchst in seiner Rede die Bedeutung guter Bildung in der Schule, untermauert mit der Aufstellung von zehn Thesen, in denen er aufzeigte, wie wertvoll und wichtig Bildung in der heutigen Zeit ist.

Eigene Meinungsbildung sei gerade im Zeitalter der sozialen Medien, mit Verbreitungen von Fake-News in Politik und Gesellschaft ein maßgeblicher Faktor. „Wir brauchen gebildete, tolerante und weltoffene Menschen, die auch mal gegen den Mainstream agieren und nicht sozialen Medien folgen, sondern auch eigene Recherchen anstellen können“, so sein Fazit.



„Ihr habt nicht für die Schule, sondern für das Leben gelernt und das Beste daraus gemacht“, gab Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker den Abiturientinnen und Abiturienten in seinem Grußwort mit auf den Weg. Contwigs Bürgermeister Karl Heinz Bärmann freute sich mit allen, dass jetzt nach der Arbeit einmal das Feiern als willkommene Abwechslung im Vordergrund stehe.

„Wieso zwei Wochen vorher mit Lernen anfangen, wenn die Nacht vorher auch ausreicht?“ Nicht nur diese Frage stellten sich die beiden Abiturientinnen Ulrike Schmits und Hannah Unterspann in ihrer kurzweiligen Rede, in der sie die Oberstufenjahre Revue passieren ließen. „Was ist besser – Google oder Lehrer?“ „Gibt es auch vorgeschriebene Abi-Reden billig zu kaufen, damit man es einfacher hat?“ Mit solchen Gedanken hätten sich die beiden nach ihrem Auftrag, die Abi-Rede zu halten, beschäftigen müssen und immer im Hinterkopf die stetige Aussage der Lehrer: „Alles ist fürs Abi relevant.“ Sehr viel Spaß habe die Schulzeit natürlich auch gebracht und man denke gerne daran zurück.