| 22:44 Uhr

Hitze-Folgen
500 Quadratmeter großes Feld abgebrannt

Das Feuer auf dem (zum Glück bereits abgeernteten) Getreidefeld an der L 465 dehnte sich noch deutlich weiter aus, bevor es gelöscht werden konnte.
Das Feuer auf dem (zum Glück bereits abgeernteten) Getreidefeld an der L 465 dehnte sich noch deutlich weiter aus, bevor es gelöscht werden konnte. FOTO: Feuerwehr Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land / Feuerwehr ZWL
Rosenkopf/Martinshöhe. Wohl infolge der langen Trockenheit hat sich am Freitagmittag ein Kleinlaster-Brand bei Rosenkopf weit ausgedehnt.

Dramatische Bilder gab es am Freitagmittag entlang der Landesstraße 465 zwischen Rosenkopf und Martinshöhe: Ein Kleinlaster und ein Feld standen in Flammen, riesige dunkle Rauschwolken verdunkelten den Himmel. Glück im Unglück: Es gab keine Verletzten.

Um 13.39 Uhr war die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land einem Fahrzeugbrand auf der L 465 alarmiert worden. Nach Eintreffen der ersten LöscheEinheiten brannte ein Kleinlaster in voller Ausdehnung. Bedingt durch den in Brand geratenen Laster entfachte sich das angrenzende landwirtschaftliche Feld.

Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau kümmerte sich um den Fahrzeugbrand, sodass die Kräfte der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land den Flächenbrand mit zwischenzeitlich drei in Stellung gebrachten C-Rohren bekämpfen konnten, berichtet Daniel Knerr von der Zweibrücken-Land-Feuerwehr weiter.



Die Polizei sperrte während des gesamten Einsatzes den Teilabschnitt der Landesstraße ab.

Die abgebrannte Fläche ist etwa  500 Quadratmeter große. Sie wurde nach Beendigung der Löscharbeiten von einem Bauern zur Sicherheit umgepflügt.

Die Schadenssumme beläuft sich auf etwa 15 000 Euro, schätzt die Feuerwehr. Der Kleinlaster hatte Werkzeug geladen, war aber nicht voll beladen. Das Feld war bereits abgeerntet und war zuvor mit Getreide bewachsen.

Im Einsatz für die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land befanden sich die Löscheinheiten aus Rosenkopf, Bechhofen, Käshofen, Contwig, Dellfeld und der Feuerwehreinsatzzentrale mit 34 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen. Hinzu kamen die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau und die Feuerwehr der Stadt Homburg. Der Einsatz war nach rund zweieinhalb Stunden Stunden beendet, so Knerr.

Der Kleinlaster brannte aus noch unbekannter Ursache vollständig aus.
Der Kleinlaster brannte aus noch unbekannter Ursache vollständig aus. FOTO: Feuerwehr Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land / Feuerwehr ZWL
(lf)