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Investition für den Nachwuchs
40 Meter Seilbahn für Käshofen

Der Mehrgenerationenplatz in Käshofen ist schon jetzt für die Bürger und Gäste eine Attraktion. Die neue Seilbahn, derzeit im Entstehen, wird eine weitere Steigerung sein. Im Bild die Macher des Platzes, Egon Gilbdert (Ortsbeigeordneter), Klaus-Martin Webert (Ortsbürgermeister) und Edwin Vollmar.
Der Mehrgenerationenplatz in Käshofen ist schon jetzt für die Bürger und Gäste eine Attraktion. Die neue Seilbahn, derzeit im Entstehen, wird eine weitere Steigerung sein. Im Bild die Macher des Platzes, Egon Gilbdert (Ortsbeigeordneter), Klaus-Martin Webert (Ortsbürgermeister) und Edwin Vollmar. FOTO: Norbert Schwarz
Käshofen. Das neue Spielgerät soll die Attraktivität des Mehrgenerationenplatzes im Ort steigern. Von Norbert Schwarz

Seilbahn und Tellerschaukel für kleinere Kinder werden die Attraktion des Mehrgenerationenplatzes in Käshofen ungemein steigern. Bis zur Jahresmitte soll alles fertig sein. Die Arbeiten sind bereits angelaufen. Viele ehrenamtliche Helfer bringen sich ein. Auf das Helfertrio Gilbert, Köhler Vollmar ist Ortsbürgermeister Klaus-Martin Weber besonders stolz, ohne dabei das Engagement der übrigen Mitstreiter zu schmälern. „Das Trio steht mir halt schon seit etlichen Jahren treu zur Seite“, so der Ortsbürgermeister.

 Der frisch verlegte Rollrasen um die beiden Endpunkte der künftige Seilbahn präsentiert sich sattgrün, rotweiß-kariertes Absperrband signalisiert sichtbar: Nicht betreten. Egon Gilbert, inzwischen im Rat zum Stellvertreter der Ortsbürgermeisters gewählt ist, was die Frage eines kurzen Betretens des Rasens angeht, unerbittlich und bleibt, vielleicht sogar in der neuen Rolle des Ortsbeigeordneten seiner schon fast legendären Haltung in solchen Fragen treu: „Ausnahme gebbds net, uff denne Rase darf jetzt kenner druff, a net fer e Pressefoto!“

Die mit Spendengeldern des Tischtennisclubs (TTC), des Gesangvereins „Germania“ und des Vereins „Landleben Sickingerhöhe“ in Höhe von jeweils 2000 Euro finanzierte Seilbahn lässt schon jetzt Kinderherzen höher schlagen, obwohl noch nicht in Betrieb. Von Eberhard Kühn kamen gleichfalls 300 Euro für dieses Projekt. Die Einnahme stammt aus der Frühjahrskonzert-Veranstaltung in der Kreuzkapelle auf dem Friedhof. Durch die beiden Endpunkte auf den zusätzlich angelegten Hügeln fällt es jedem Betrachter leicht sich hineinzudenken, wie das Schweben über der sattgrünen Grasnarbe einmal Freude bereiten wird.



40 Meter lang ist die Seilbahn, mit insgesamt sechs Kubikmetern Fertigbeton wurden die beiden Haltepunkte im Erdreich fest verankert. „An Standfestigkeit wird es nicht mangeln“, merkt Egon Gilbert an und Edwin Vollmar ergänzt: „Wenn mer wass mache, dann uff jeden Fall richdich.“ Deshalb macht sich Ortsbürgermeister Klaus-Martin Weber auch überhaupt keine Gedanken wegen der noch ausstehenden Betriebssicherheitsprüfung welche dann erfolgt, wenn die Tragseile gespannt und das Laufrad der Seilbahn installiert ist. „Wir jedes Spielgerät muss auch die Seilbahn jährlich geprüft werden, aber da bleiben wir innerlich ganz ruhig, denn hier ist alles in Ordnung.“

 Um das Gelände weiterhin in Ordnung zu halten war die Anschaffung eines Rasenmähers notwendig, die Ratsmitglieder haben darüber bei ihrer jüngsten Zusammenkunft positiv entschieden. Wie Ortsbürgermeister Weber in dieser Sitzung mitteilte, bekommt das Dorfgemeinschaftshaus jetzt doch einen Internetzugang und freies W-Lan. Provider Inexio wird den Zugang einrichten. Der Rat hatte dies aus Kostengründen zunächst abgelehnt. Jetzt erklärte sich der Förderverein Dorfgemeinschaftshaus bereit, den jährlichen Unkostenbeitrag zu übernehmen.

Für die Außenbepflanzung des Dorfgemeinschaftshauses werden 500 Euro bereitgestellt, der Wasserschaden in diesem Haus (wir berichteten) wurde von der Versicherung in voller Höhe (674 Euro) übernommen. Der Annahme der Spende Kuhn stimmten die Ratsmitglieder zu. Mit einem Familienfest soll im kommenden Monat die Seilbahn schon einmal getestet werden, ehe sie dann am 1. Juli mit einem weiteren Fest der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Ideen gehen den Käshofer Bürgern nicht aus. Einen „Wasser-Barfußpfad“ wollen die Mitglieder des TTC Käshofen direkt am Randes des Platzes anlegen, für Ortsbürgermeister Klaus-Martin Weber gibt es dafür nur ein Zeichen: Beide Daumen hoch!