| 22:36 Uhr

Wegen eines Schadens an der Cockpitscheibe
Wieder kehrt ein Jumbo-Jet nach Start zum Hahn zurück

Hahn. Zum dritten Mal in eineinhalb Monaten ist ein Jumbo-Jet kurz nach dem Start am Flughafen Hahn außerplanmäßig zurückgekehrt. Laut Website „Aviation Herald“, die Zwischenfälle bei Flügen festhält, startete eine Frachtmaschine der Air Atlanta Icelandic am vergangenen Sonntag im Hunsrück mit dem Ziel USA. Wegen eines Schadens an der Cockpitscheibe habe sich die Besatzung im belgischen Luftraum für die Rückkehr entschieden. Über der Nordsee habe sie zur Verringerung des Gewichts Kerosin abgelassen. Nach fast zweieinhalb Stunden sei der Jumbo-Jet wieder sicher am Flughafen Hahn gelandet.

Zum dritten Mal in eineinhalb Monaten ist ein Jumbo-Jet kurz nach dem Start am Flughafen Hahn außerplanmäßig zurückgekehrt. Laut Website „Aviation Herald“, die Zwischenfälle bei Flügen festhält, startete eine Frachtmaschine der Air Atlanta Icelandic am vergangenen Sonntag im Hunsrück mit dem Ziel USA. Wegen eines Schadens an der Cockpitscheibe habe sich die Besatzung im belgischen Luftraum für die Rückkehr entschieden. Über der Nordsee habe sie zur Verringerung des Gewichts Kerosin abgelassen. Nach fast zweieinhalb Stunden sei der Jumbo-Jet wieder sicher am Flughafen Hahn gelandet.

Der Hunsrück-Airport bestätigte gestern die außerplanmäßige Rückkehr einer Frachtmaschine am Sonntag, äußerte sich aber nicht zu Details. Zuvor hatten der Radiosender RPR1 und die Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn darüber berichtet.

Am 15. und 26. Februar war jeweils eine Frachtmaschine der moldauischen Fluggesellschaft Aerotrans Cargo kurz nach dem Start am Hahn außerplanmäßig zurückgekehrt. Im ersten Fall hatte es laut „Aviation Herald“ ein explosionsartige Geräusch an Bord gegeben. Das zweite Mal habe sich ein Teil der Verkleidung eines Triebwerks gelöst. Auch diese beiden Zwischenfälle seien glimpflich ausgegangen.



82,5 Prozent der Hahn-Anteile gehören dem chinesischen Mischkonzern HNA. Die restlichen 17,5 Prozent hält noch das Land Hessen.

(dpa)