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Gemeinderat
Viele Themen, kurze Sitzung

 Ein nichtausgebauter Gehwegteil im Hohlweg beschsŠftigt im Augenblick den Ortsgemeinderat von Rieschweiler-MŸhlbach (Bild)
Ein nichtausgebauter Gehwegteil im Hohlweg beschsŠftigt im Augenblick den Ortsgemeinderat von Rieschweiler-MŸhlbach (Bild) FOTO: nos
Rieschweiler-Mühlbach. Rieschweiler-Mühlbacher Bauausschuss berät nochmal über Hohlweg-Zukunft.

Entscheidungsfreudig zeigten sich die Mitglieder des Gemeinderates von Rieschweiler-Mühlbach bei der Sitzung am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus. In nicht einmal einer Stunde arbeiteten sie das umfangreiche Tagesordnungsprogramm ab. Für Bürgermeister Heino Schuck ein Zeichen dafür, dass die in den Ausschüssen geleistete Vorarbeit fruchtet.

So signalisierte der Bauausschuss, dass er ein weiteres Mal beraten muss, wenn notwendige Sicherungsmaßnahmen im Hohlweg geprüft wurden. Erst dann könne er entscheiden. Heino Schuck: „Die Gretchenfrage ist halt: Was machen wir, wenn in absehbarer Zeit  für diese Dorfstraße ein Ausbau ansteht? Dann haben wir unter Umständen in Arbeiten investiert, welche vom Bagger zunichte gemacht werden, weil wir etwa den Bürgersteig ausbauen. Sichern wir aber jetzt den Bereich nur mit einem einfachen Zaun und treffen dafür die Vorbereitungen, dass nicht beim ersten Befahren etwa eines Müllautos, der Zaunfuß ramponiert wird, dann kommen wir unterm Strich finanziell besser davon.“ Solche Aspekte werden jetzt erneut im Bauausschuss erörtert, ehe entschieden wird. Umgebaut wird im Augenblick das frühere Raiffeisenlagerhaus, das sich in der Nähe des Ex-Bahnhofs von Rieschweiler befindet. Der Bauherr wurde jetzt bei der Gemeinde vorstellig, damit diese ihm erlaubt, eine Einfriedung bis zu einer Höhe von 1,30 Meter zu errichten. Die Ratsmitglieder stimmten zu, verwiesen aber vorsorglich darauf, dass das Höchstmaß von zwei Metern, das sehen die Vorgaben des Bebauungsplanes und der Landesbauordnung im Innenbereich so vor, auf keinen Fall überschritten werden darf. Auch mit der architektonischen Lösung eines Flachdachs wussten sich die Räte anzufreunden, weil das ins dörfliche Gesamtbild dort passe.

Schon im Frühjahr war die Freude groß darüber, als eine in die Staaten ausgewanderte Bürgerin für den Friedhof eine Ruhebank spendete. Die Frau weilte in ihrem ehemaligen Heimatort und brachte selbst das kleine Spendenschild an. Jetzt überwies sie der Gemeinde über den Heimatverein weitere 100 Dollar. Diesmal wird das Geld für die anzuschaffende Gemeindeflagge verwendet. Den Jahresabschluss 2015 billigten die Ratsmitglieder, der Bürgermeister und seine Stellvertreter wurden entlastet. Bedanken müsste sich der TV Rieschweiler bei seinem ehrenamtlichen Kassenprüfer Heino Schuck. Der nämlich kam bei der Prüfung der Vereinsrechnung auf die Spur, dass ein vom Turnverein für den Toilettenumbau bewilligter Zuschuss jetzt die Kassensituation im Verein verbessern hilft. Schuck: „Der Ortsgemeinderat hat dem Förderantrag des Turnvereins stattgegeben. Die Mittel wurden im Haushalt der Gemeinde veranschlagt, nicht aber ausgezahlt wurde. Jetzt sah ich bei der Unterlagenprüfung des Vereinsprojekts die Förderung des Kreises. Da erinnerte ich mich, weil ich ja Mitglied im Turnverein bin, dass wir als Gemeinde etwas beigesteuert haben, das aber nicht in den Büchern erscheint.“