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Verbandsgemeinderat
„Springerkraft“ für Kitas

Thaleischweiler-Wallhalben. Die Personalkosten werden mit dem Träger verrechnet. Von Lothar Feldner

Zur Entlastung der Träger von kommunalen Kindertagesstätten in der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben beschloss der Verbandsgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung in Wallhalben bei einer Enthaltung die Ausweisung der Stelle einer „Springerkraft“ im Stellenplan. Dazu ist auch noch eine Zweckvereinbarung mit allen beteiligten Gemeinden abzuschließen.

Die Stelle solle möglichst mit zwei Kräften besetzt werden, die dann bei Personalengpässen in Kindergärten helfend einspringen. Eine solche Hilfe sei besonders in kleinen Einrichtungen gefragt, wo sich eine Erkrankung gravierender bemerkbar macht als dort, wo aufgrund höherer Kinderzahlen auch mehr Kräfte am Werk seien, erklärte Verbandsbürgermeister Thomas Peifer. Die entstehenden Personalkosten werden dann mit den Trägern verrechnet, die solche „Springer“ in Anspruch nehmen. Die Maßnahme samt der erforderlichen Zweckvereinbarung wurde bereits zweimal mit den betroffenen Ortsbürgermeistern, aber auch mit der Kreisverwaltung abgestimmt.

Einstimmig beschlossen wurde die Annahme einer Spende für das gemeindliche Wohngebäude in der Höheinöder Straße 15, in dem Asylbewerber untergebracht sind. Es handelt sich um Sachspenden im Wert von 2645 Euro.



Nachträglich genehmigt wurde eine Auftragsvergabe an die Firma Karl Müller aus Weselberg für die Flächenbefestigungen des Vorplatzes sowie eines Gehweges am Feuerwehrgerätehaus Petersberg. Mit einem Angebotspreis von rund 25 500 Euro war die Firma die preisgünstige. Die Kostenschätzung der Verwaltung lag im Voraus bei 23 000 Euro.

Der Bau- und Agrarausschuss hatte diese Maßnahme nicht vergeben können, weil die Angebotssumme die Vergabekompetenz dieses Gremiums überschritt. Beschlossen wurde damals lediglich, dass der Verbandsbürgermeister in Absprache mit den Beigeordneten und den Fraktionsvorsitzenden die Arbeiten vergeben sollte, um keine weitere Bauverzögerung mehr eintreten zu lassen. Inzwischen sind die Arbeiten am Gerätehaus ausgeführt. „Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit des Auftraggebers“, sagte Peifer.

Festgestellt wurde einstimmig die Jahresbilanz und die Erfolgsrechnung des Kanalwerks. Auf Aktiv- wie auf Passivseite schließt die Bilanz mit 36,503 Millionen Euro ab. Der Jahresgewinn beläuft sich auf rund 58 000 Euro. Ebenso winkten die Räte die Jahresbilanz und die Erfolgsrechnung des Wasserwerks sowie der Photovoltaikanlagen durch.