| 00:20 Uhr

Schmitshausen spart sich Gratulationen

Schmitshausen. Für die Haushaltskonsolidierung machen die Schmitshauser Ratsmitglieder jetzt Vorschläge. Dabei zeigen sie guten Willen. Aus den roten Zahlen wird die Gemeinde aber trotzdem nicht kommen. cos

Was die Gemeindefinanzen angeht, ist in Schmitshausen schon bisher jeder Cent mehrfach umgedreht worden, ehe seine Ausgabe beschlossen wurde. Jetzt wird der sehr begrenzte finanzielle Spielraum erneut eingeengt. Ortsbürgermeister Markus Schieler verwies auf die entsprechenden Mahnungen der Kommunalaufsicht aus dem Jahr 2013. Diesen leistet jetzt das Gremium Folge, damit eine Haushaltsgenehmigung für 2015/2016 möglich ist.

Viele Stellschrauben, um mehr Geld einzunehmen, haben die Verantwortlichen nicht. Schieler zeigte auf, wo nach seiner Einschätzung Gebührenanhebungen oder Ausgabeeinsparungen möglich sind. Wer auf dem Jugendzeltplatz Gas und Wasser bezieht, muss jetzt einen Euro mehr zahlen. Auch Mülltüten sollen etwas teuerer werden, das bringt der Gemeinde jährlich 500 Euro mehr. Ältere Bürger bei "runden Geburtstagen" mit einem Präsent zu würdigen war bisher eine schöne Sache. Aber, Abstriche wird es hierbei künftig geben, um weitere 400 Euro einzusparen: Bisher wurde ab dem 75. Geburtstag gratuliert, künftig erst ab dem 80.. Jährlichen Besuch von einem Vertreter der Ortsgemeinde bekommen die Schmitshauser künftig erst ab ihrem 90. Geburtstag.

Der größte Einsparbrocken zumindest in diesem Jahr wird die durch die Umstellung auf LED-Licht bei der Straßenbeleuchtung sein. Einsparung: 4000 Euro.

Für Gottesdienste nutzt die katholische Kirchengemeinde Räume im Dorfgemeinschaftshaus. Neu ausgehandelte Mietverträge bringen ein Plus von 1000 Euro.

Mit diesen Vorschlägen muss sich jetzt die Kommunalaufsicht auseinandersetzen.

Keine Einwände hatte der Rat gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde für die Windkraftnutzung bei Knopp-Labach, Wallhalben und Weselberg.

Reparaturarbeiten sind in der Walferdingerstraße bei zwei Bordsteinen notwendig und in der Brunnenstraße muss das Ableitungen von Oberflächenwasser neu geregelt werden.