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Radweg soll Gemeinden verbinden

Thaleischweiler. In den ersten Monaten der neuen Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen-Wallhalben stand die Organisation des Personals an erster Stelle. Nun will Bürgermeister Thomas Peifer erste Projekte in Angriff nehmen, wie er im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt. Norbert Rech

Nach der Zwangsfusion hat sich die Verwaltung in der neuen Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen-Wallhalben neu organisiert. "Ich stehe nach wie vor dazu, dass beide Standorte erhalten bleiben", unterstreicht Bürgermeister Thomas Peifer, der an zwei Tagen (Dienstag und Donnerstag) in Wallhalben weilt. Dort seien neben den Werken auch ein Bürgerservice, eine Poststelle und der Brandschutz angesiedelt. Wallhalben sei auch die Anlaufstation in Fragen des Tourismus. Bis zur Mitte dieses Jahres will Peifer ein Personalbedarfs-Konzept aufstellen. Inzwischen gebe es auch ein gemeinsames Amtsblatt. Der Internetauftritt soll noch optimiert werden. Hier will die Verwaltung das Ratsinformationssystem des Landes nutzen. Ein Name für die neu geschaffene Kommune soll in der nächsten Zeit ebenfalls gefunden werden: "Das steht in der Prioritätenliste nicht an erster Stelle." So gebe es viel Wichtigeres, wie beispielsweise die Zusammenführung des Brandschutzkonzeptes. Auch müsse ein neuer Wehrleiter gewählt und Feuerwehrhäuser neu errichtet oder umgebaut werden.

Peifer bedauert die Schließung der Realschule plus in Wallhalben . Im Bereich Bildung werde aber auch weiter investiert. So soll die Grundschule in Thaleischweiler-Fröschen saniert werden. Mit Blick auf den Haushalt müssten die Ortsgemeinden wohl keine Erhöhung der Umlage fürchten. Dennoch bleibe Spielraum für Ausgaben, wie die Renovierung des Rathauses in Thaleischweiler-Fröschen.

Der Bürgermeister will auch bei den Erneuerbaren Energien vorankommen. Durch die Fusion müsse nun erst einmal ein gemeinsamer Flächennutzungsplan beschlossen werden. Erst dann sei die Ausweisung von Gelände für Windräder möglich. Fortschritte soll es auch beim Bau eines Radweges zwischen Thaleischweiler und Wallhalben geben. Dieser koste rund 800 000 Euro und könnte zum Zusammenwachsen der früher eigenständigen Verbandsgemeinden beitragen, findet Peifer. Er will auch noch einmal über die Einführung eines Bürgerbusses nachdenken. Ferner soll auch über eine Ortsumgehung für Thaleischweiler-Fröschen diskutiert werden.