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Löscheinheit Schmitshausen
Punktlandung bei Feuerwehrhaus-Kosten

Das neue Feuerwehrgerätehaus der Löscheinheit Schmitshausen steht im Rohbau, trotz Frost im Frühjahr.
Das neue Feuerwehrgerätehaus der Löscheinheit Schmitshausen steht im Rohbau, trotz Frost im Frühjahr. FOTO: Norbert Schwarz
Schmitshausen. Das neue Feuerwehrgerätehaus in Schmitshausen nimmt Gestalt an. Von Norbert Schwarz

Der Rohbau des neuen Feuerwehrgerätehaus der Löscheinheit Schmitshausen am Ortseingang Richtung Wallhalben steht. Die Fahrzeughalle mit Geräteteil ist deutlich erkennbar am hohen Eingangstorbereich, rechts daneben die sonstigen Räume, insbesondere Umkleide, Sanitär und Schulung. Die Außenwände sind aus Leichtbeton, das rote Ziegeldach schon jetzt ein schmucker Abschluss.

Insgesamt muss die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben in den Zweckbau wohl rund 420 000 Euro investieren, so die Schätzung. Dem ortsansässigen Bauunternehmen A+B Staab waren die Rohbauarbeiten im Spätherbst 2017 übertragen worden. Berthold Staab wusste, dass auch die einheimischen Feuerwehrleute mit Argusaugen darüber wachen würden, mit welchem „Arbeitseifer“ der Rohbau wächst. Auch dank langer guter Witterung ging alles flugs beim Hochziehen der Außenwände. „Das haben die prima hinbekommen“, lobt Ortsbürgermeister Markus Schieler. Dass dann Frosttage ausgerechnet im Frühjahr einen zügigen Weiterbau hemmten, konnte niemand kalkulieren. Dennoch, die Verantwortlichen gehen davon aus, dass alles weiterhin im Zeitplan bleibt.

Die Rohbauarbeiten hatte der Verbandsgemeinderat für 143 700 Euro vergeben. Das Dachgebälk und die sonst notwendigen Zimmermannsarbeiten waren Holzbau-Müller aus Pirmasens für 26 100 Euro übertragen worden. Die Dacheindeckung besorgte dir Firma Grunder aus Wallhalben zum Preis von 28 000 Euro. Planung und Bauleitung liegen in den Händen von Architekt Reinhard Bosle aus Weselberg. Nicht nur ihn freut, dass bei den Verputzarbeiten die Kostenschätzung fast mit dem Ausschreibungsergebnis identisch ist. Verbandsbürgermeister Thomas Peifer sprach diesbezüglich von einer Punktlandung, denn für die Verputzarbeiten außen und innen waren in der Kostenschätzung 23 000 Euro vorgesehen und den Zuschlag erhielt die Firma Hoffmann und Holderbaum aus Pirmasens für 22 905 Euro. Etwas tiefer in die Verbandsgemeindekasse muss dafür bei den Tischlerarbeiten gegriffen werden, welche der Firma Sutter aus Höheinöd übertragen wurden. Bei der Schätzung waren 16 200 Euro angesetzt worden, vergeben wurde jetzt der Auftrag für 19 600 Euro, was aber den Kostenrahmen nicht sprengen wird.



Wetterfest und pflegeleicht sollen die Außentüren aus Alu sein. Mit Sonnenschutz werden die Kunststofffenster versehen, das kostengünstigste Angebot unterbreitete die Firma Weisshäuptel aus Pirmasens.

Noch die frühere Verbandsgemeinde Wallhalben hatte das Vorhaben auf den Weg gebracht, doch bis zum Spatenstich vergingen fünf Jahre, weil sich innerhalb der Vorbereitungsphase manche Unwegsamkeit auftat. So war erst ein Flächentausch zwischen Schmitshausen und Wallhalben notwendig, damit der Zweckbau an der Zweibrücker Straße errichtet werden konnte. Erst im Mai letzten Jahres war die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrgerätehaus erteilt worden.