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Ortsgemeinderat Maßweiler
Parkplätze am Golfplatz bei Maßweiler werden erweitert

Maßweiler. Sanierungsmöglichkeiten für Hauseigentümer vorgestellt. Von Antje Feldner

In der jüngsten Gemeinderatssitzung stimmten die Mitglieder des Maßweiler Rates einer Planänderung für die Erweiterung der Parkplätze am Golfplatz Hitscherhof zu. Die Änderung betrifft den seit 1993 bestehenden Bebauungsplan „Hitscherhof – Landwirtschaft und Fremdenverkehr“. Ingenieur Host Wonka vom Planungsbüro Wonka erläuterte in der Sitzung die einzelnen Stellungnahmen der Träger Öffentlicher Belange, denen im Einzelnen zugestimmt wurde.

Zusätzliche Bäume werden gepflanzt und der alte Baumbestand zur Landesstraße hin bleibt erhalten. Abstände zur vorbeiführenden Landesstraße 477 sind eingehalten. 100 Quadratmeter stehen für das Golfplatz-Symbol zur Verfügung. Die über das Gelände Hitscherhof führende Kreisstraße bleibt unverändert.

Durch den erweiterten Bebauungsplan soll die Werbeanlage, mit Fahnen bis sieben Meter Höhe und überdimensionalen Golfbällen, planungsrechtliche Sicherheit erhalten. Mit in die Planungserweiterung einbezogen sind die Zufahrt zum Golfclub und der um eine Doppelreihe erweiterte Parkplatz. Der räumliche Geltungsbereich umfasst in der Gemarkung Maßweiler eine Fläche von über einem Hektar. Der Ortsgemeinde entstehen für dieses geplante Vorhaben keine Kosten.



Stadtplaner Hans-Jürgen Wolf vom Planungsbüro Wolf aus Kaiserslautern informierte den Rat über Möglichkeiten, Ablauf und die Vorgehensweise zu städtebaulichen Sanierungsmaßnahmen, was privaten Hauseigentümern bei Investitionen steuerlichen Nutzen bringen soll. Eine Sanierungssatzung habe den Sinn, durch eine Gemeindesatzung städtebauliche Missstände festzustellen, erklärte Wolf. Wenn sich bei privaten Immobilien Mängel in Bausubstanz, Ausstattung sowie in Bereichen wie Sanitär-, Elektro- oder Heizungsinstallation, Grundrissorganisation, Modernisierung und Sanierung bei alten Gebäuden im Ortskern ergeben, lassen sich steuerliche Erleichterungen durch erhöhte Abschreibungsmöglichkeiten ermöglichen.

Zur städtebaulichen Sanierung wird es eine Fragebogenaktion geben. Zudem wird es in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder Vorträge, Berichte und Mitteilungen geben, um gegenüber den Bürgern Transparenz zu zeigen. Mit der Bestandsaufnahme beginnen die Arbeiten für die vorbereitenden Untersuchungen. Mitarbeiter des Planungsbüros Wolf werden einzelne Privatgebäude, deren Nutzung, Dachformen, Geschosszahlen, Bausubstanz, Verkehrs- und Parksituation, Grün- und Freiflächen kartieren und diesen heutigen Zustand im Bild festhalten. Sichergestellt sei, dass durch diese Arbeit nicht weiter in die Privatsphäre eingedrungen werde als erforderlich, sagte Ortsbürgermeister Herbert Semmet. Die Bestandsaufnahme läuft seit gestern.