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Bauausschuss Thaleischweiler-Wallhalben
Grünes Licht für Rieschweiler Feuerwehrhaus

Thomas Peifer, Verbandsbürgermeister von Thaleischweiler-Wallhalben.
Thomas Peifer, Verbandsbürgermeister von Thaleischweiler-Wallhalben. FOTO: nob
Thaleischweiler-Wallhalben. Bauausschuss der Verbandsgemeinde empfiehlt auch Umbau in Wallhalben und Neubau in Maßweiler. Von Lothar Feldner

Feuerwehrgerätehäuser und Sirenen standen im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Bau- und Agrarausschusses der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben. Auf der Grundlage der von Verbandsbürgermeister Thomas Peifer (CDU) vorgelegten Verwaltungsvorschläge wurden nahezu alle Entscheidungen einstimmig getroffen, als Empfehlung für den am 24. Oktober tagenden Verbandsgemeinderat.

So ging es zunächst um den Planungsentwurf für das neue Feuerwehrgerätehaus in Rieschweiler-Mühlbach, künftige Unterkunft für die dann fusionierten Löscheinheiten von Rieschweiler und Höhmühlbach. Erläutert wurde das vom Architekturbüro Bernd Edinger aus Kaiserslautern geplante Projekt von Wehrleiter Harald Borne. Der Neubau an der Landesstraße zwischen den beiden Ortsteilen wird Domizil für rund 50 Aktive, 35 aus Rieschweiler und 17 aus Höhmühlbach, sowie etwa 20 Angehörige der Jugendfeuerwehr. Aufnehmen soll er auf sechs Standplätzen auch fünf Fahrzeuge und eine Feldküche des Katastrophenschutzes. Borne erläuterte auch das Raumprogramm im zweistöckigen Gebäude und die Anlagen im Außenbereich, so Stellplätze für die Autos der Wehrangehörigen und den dahinter liegenden Übungsplatz. Abgesprochen ist die Planung auch mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion ADD. Alle benötigen Grundstücke sind bereits gesichert. Aufnehmen soll das Gebäude auch die künftige zentrale Schlauchwerkstatt der Verbandsgemeindewehr.

Die Baukosten für das Projekt belaufen sich auf rund 2,46 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere Mittel für Ausstattung und Grunderwerb, die eine Steigerung auf 2,59 Millionen Euro bewirken. Hierzu wird eine Zuwendung des Landes von 444 000 Euro erwartet, so dass bei der Verbandsgemeinde noch 2,15 Millionen Euro bleiben. Abgesehen von einigen Fragen zu den Parkplätzen und der Zufahrt wurde der Planentwurf durch den Ausschuss für gut befunden.



„Handlungsbedarf“ besteht laut Verbandsbürgermeister Peifer auch bei der Erweiterung und Modernisierung des veralteten Feuerwehrgerätehauses in Wallhalben – ein Vorhaben, das noch in die Zeit vor der Fusion der beiden Verbandsgemeinden Wallhalben und Thaleischweiler-Fröschen reicht. Alle Probleme sollen durch Umbau des bestehenden Gebäudes sowie einen Anbau gelöst werden. Hinzu kommt im Außenbereich die Anlage von Stellplätzen für die Autos der rund 30 Wehrangehörigen samt 20 Jugendfeuerwehrlern. Die geschätzten Baukosten belaufen sich auf 1,46 Millionen Euro. Die Höhe der Zuwendung steht noch nicht fest. Sie wird jedoch geringer ausfallen als ursprünglich gedacht, weil die Schlauchwerktstatt künftig in Rieschweiler-Mühlbach untergebracht wird. Laut Peifer soll das Vorhaben so schnell wie möglich und gleichzeitig mit der Maßnahme in Rieschweiler-Mühlbach durchgeführt werden.

Auch in Sachen Sirenen zur Bevölkerungswarnung kam es zu einem entsprechenden Signal an den Verbandsgemeinderat. Entsprechend dem im Februar beschlossenen Feuerwehrbedarfsplan stellte Amtsleiter Werner Scheerer vor, was die beauftragte Wartungsfirma „Sirenenbau Fischer“ festgestellt hatte. Noch vorhandene Sirenen wurden durch diese überprüft, Umbaubedürfnisse festgestellt und der sich ergebende Bedarf an weiteren Sirenen aufgenommen. Demnach ergeben sich Kosten in Höhe von rund 120 000 Euro. Erfolgen soll die Maßnahme im kommenden Jahr.

Erweitert wurde die Tagesordnung noch um das Feuerwehrgerätehaus Maßweiler. Dabei ging es um die Entscheidung über Sanierung oder Neubau. Für Borne war die Frage eindeutig zu beantworten, er empfahl das völlig veraltete und marode Gebäude aus den fünfziger Jahren abzureißen und durch einen Neubau in der Nähe zu ersetzen, mit einer Drehung um 90 Grad zur Erleichterung der Zufahrt. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, dass dem vorgesehenen größeren Fahrzeug der notwendige Platz zur Verfügung steht. Peifer ergänzte, dass die Maßnahme allerdings noch nicht im nächsten Jahr durchgeführt werden könne.