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120 000 Euro Kosten
Fundament für neue Gerätehalle steht

Die neue Gerätehalle wird neben dem Sportheim des SC Winterbach errichtet.
Die neue Gerätehalle wird neben dem Sportheim des SC Winterbach errichtet. FOTO: Norbert Schwarz
Winterbach. Arbeiten kamen dank guten Wetters gut voran. Ortsgemeinde Winterbach erwartet Fertigstellung bis Ende Dezember. Von Norbert Schwarz

Gänzlich unspektakulär ist der Startschuss für für den Bau der neuen Gerätehalle der Ortsgemeinde Winterbach gefallen. Kein symbolischer erster Spatenstich, kein Sekt auf das künftige Bauwerk. Nein, nach der heiß ersehnten Baugenehmigung ging es einfach mit den Arbeiten los. Inzwischen sind beim Sportheim des SC Winterbach, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft die neue Gerätehalle zustehen kommen soll, eindeutige Bauspuren auszumachen: Die Plattform für die neue Gerätehalle ist sichtbar.

Nach längerer Zeit mit Diskussionen, Planungsphasen und einem nicht gerade kurzfristigen Baugenehmigungsverfahren ist mit dem Bauen begonnen worden. Rund 120 000 Euro wird die Ortsgemeinde in den Neubau der Halle für Fahrzeuge und andere Geräte investieren. Länger als vorgesehen musste die Ortsgemeinde als Bauherrin auf die Genehmigung zum Errichten der dringend notwendigen Halle warten. Doch nachdem es nun mit der Baugenehmigung amtlich ist, konnten die Handwerker loslegen. Der Standort lag ja bereits seit geraumer Zeit fest und das ortsansässige Unternehmen Veith sorgte mit schwerem Gerät für einen standsicheren Bauuntergrund. Ein Verdichten war notwendig, denn die Talaue weist keinen gewachsenen Bauuntergrund vor. Um die Erd- und Stahlbetonarbeiten lagen vor Wochen den Ratsmitgliedern zwei Angebote vor. Das kostengünstigste hatte das Bauunternehmen Kurt Mayer aus Hütschenhausen für knapp 29 000 Euro unterbreitet. Die Kosten sind für die Arbeiten an der Bodenplatte und Eisenarmierung. Die Halle selbst wird in Holzbauweise errichtet. Die vielen Spätsommertage im Herbst haben dafür gesorgt, dass es im Bauzeitenplan keine Verzögerungen gab. Die Bodengrundplatte mit dem Eisenteppich für die Standfestigkeit war rechtzeitig zum November fertig.

Der Ortsbeigeordnete Andreas Weizel ist als Unternehmer selbst mit den Bauarbeiten zugange. Das günstigste Angebot für die Holzarbeiten und die Dachdeckerarbeiten hatte nämlich Weizel unterbreitet, der in seinem Heimatort einen Dachdeckerhandwerksbetrieb leitet. Die Hallenkonstruktion wird aus Holz sein. Zur Dacheindeckung müssen Ziegeln verwendet werden.



Dem Wunsch der Ortsgemeinde, statt des Ziegeldachs ein Falzblechdach für die Halle vorzusehen, kam die Kreisverwaltung Südwestpfalz als Baugenehmigungsbehörde nicht nach. Knapp 61 000 Euro werden jetzt für diesen Gewerksteil fällig. Die Genehmigungsvorgaben hatten den Ortsbürgermeister schon bei der Arbeitsvergabe zu kritischen Anmerkungen verleitet: Nach seiner Einschätzung hat sich das Vorhaben dadurch um rund 8000 Euro dadurch verteuert. Der eigentliche Hallenaufwand soll in den kommenden Tagen erfolgen. Bis zum Jahresende sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.