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Grund zum Feiern
Maßweiler: Ringstraße und Am Hirschbusch saniert

Maßweiler. „Ganz gut hingekriegt, damit alle zufrieden sind und in einer schönen Straße wohnen können“: Mit diesen Worten kommentierte Ortsbürgermeister Herbert Semmet den Ausbau der Ringstraße und der Straße „Am Hirschbusch. Von Antje Feldner

Das freudige Ereignis wurde bei der Einweihung musikalisch durch die Westpfälzer Musikanten umrahmt und in großer Runde der Bürger, Vertretern von Firmen, Ingenieurbüro und Verbandsgemeinde gebührend gefeiert. Der Ortsbürgermeister dankte  allen Straßenanliegern für die während der Baumaßnahme aufgetretenen Einschränkungen. Zur Umsetzung der Baumaßnahme von etwas über 500 000 Euro verwies er auf das Zusammenspiel von Land, Kreis, Verbands- und Ortsgemeinde.

Semmet erinnerte an die in den 50er Jahren in Maßweiler entstandene Siedlung, in der es ehemals Geschäfte und Gaststätten gab, was sich aber geändert habe. Er selbst sei in der alten Straße „Am Hirschbusch“ aufgewachsen, so Semmet.

2015 wurde eine Prioritätenliste erstellt und im gleichen Jahr die Planung an das Büro Dilger aus Dahn vergeben, 2016 dann die Ausbauvariante festgelegt. Die Kanalerneuerung und Wasserversorgung reichte in die Kompetenz der Verbandsgemeindewerke, das Büro Sdu-Plan/Waldfischbach-Burgalben war mit der Planung beauftragt. Da sich im angrenzenden Bereich der Ringstraße drei Bauplätze ergaben, wurde die Erschließung dieses Straßenbereiches mit angepackt. Auf den verkauften Bauplätzen ist ein Haus bereits bewohnt, stellte Semmet erfreut fest.



Der Straßenausbau durch die Baufirma A. und B. Staab aus Schmitshausen begann 2017 und endete im Oktober dieses Jahres. Der Kostenrahmen für den Ausbau werde eingehalten, bemerkte Geschäftsführer Ingenieur Georg Visse vom Planungsbüro Dilger. Die Bauleitung hatte Ingenieur Moritz Kilian. Positiv überrascht zeigte sich Visse über die große Beteiligung der Bürger an der Einweihungsfeier. Davon leitete er einen starken Zusammenhalt der Orts- und Straßengemeinschaft ab, was etwas Besonderes sei. Aus der versammelten Gästerunde am Haus Nummer 11a, dem Elternhaus des Ortsbürgermeisters, kam sofort die Idee auf, auch später Straßenfeste zu feiern.

SPD-Landtagsabgeordneter Alexander Fuhr beglückwünschte die Ortsgemeinde für die sanierten Straßen und unterstrich, dass zur intakten Infrastruktur die Verkehrssicherheit der Straßen gehöre, da sie die Lebensqualität erhöhe.

Verbandsbürgermeister Thomas Peifer verwies darauf, dass die Verbandsgemeindewerke bei dieser Baumaßnahme für das Unsichtbare zuständig gewesen seien und dafür eine Menge Geld in den Straßenuntergrund gesteckt wurde. „Auf Druck Abwasser weg und beim Aufdrehen Wasser aus dem Hahn“, dahinter stecke ganz viel Technik, erklärte der Bürgermeister. Dass alles reibungslos funktionierte, darüber zeigte der Bürgermeister sich erfreut.