| 20:13 Uhr

Neujahrsempfang in Wallhalben
Kita in die Realschule?

 Das Schulgebäude Realschule plus in Walhllaben steht im Augenblick leer. Es gibt Überlegungen, die Kita hierher zu verlegen.
Das Schulgebäude Realschule plus in Walhllaben steht im Augenblick leer. Es gibt Überlegungen, die Kita hierher zu verlegen. FOTO: Norbert Schwarz
Wallhalben. Der Kindergarten platzt bereits aus allen Nähten. Von Norbert Schwarz

(cos) Fast 100 Kinder werden im Wallhalber Kindergarten betreut. Auch solche aus den umliegenden Ortschaften Biedershausen, Hettenhausen, Knopp-Labach und Schmitshausen haben in der Einrichtung ein festes Zuhause. Das neue Kita-Zukunftsgesetz  zwingt die Ortsgemeinde als Einrichtungsträger zu baulichen Veränderungen. Beim Neujahrsempfang machte Ortsbürgermeisterin Christine Burkhard diese Tatsache zu einem der Kernthemen vor zahlreichen Bürgern und Gästen. 

Der frisch sanierte Kindergarten platzt, bildlich gesprochen, aus allen Nähten. Wird das neue Kita-Zukunftsgesetz zur Jahresmitte rechtskräftig, dann gibt es Raumprobleme, und weil gerade die Vorschulerziehung der Kleinen von Geburt an wichtiger denn je ist, machte die Ortsbürgermeisterin klar, dass sie zusammen mit den Entscheidungsträgern im Ortsgemeinderat nicht bis zum Nimmerleinstag wartet. Weil am gegenwärtigen Standort des Kindergartens keine Möglichkeit zur Erweiterung besteht, wird nach Alternativen gesucht. Die im Augenblick leer stehende Realschule Plus ist eine solche und  Christine Burkhard berichtete, dass gemeinsam mit Vertretern der Kreisverwaltung und der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wird. Christine Burghard: „Noch ist nichts entschieden, alle denkbaren Möglichkeiten gilt es zu prüfen.“ Eine Entscheidung auf die Schnelle erwartet die Ortsbürgermeisterin nicht. Einen zweijährigen Findungsrahmen hat sie dafür abgesteckt. 

Dem Ausbau der Gemeindestraße soll auch in naher Zukunft weiterhin die Aufmerksamkeit gelten. Welche Dorfstraßen nach der Hofstattstraße, deren Ausbau fast 600 000 Euro kostete, in Angriff genommen wird, steht noch nicht fest. Ein Ingenieurbüro ermittelte für die Ortsgemeinde einen Zustandskatalog der einzelnen Straßenzüge. Aufgabe der Ratsmitglieder wird es sein, das Ausbauprogramm entsprechend zusammen zu zurren. Eines steht allerdings nach Meinung der Ortsbürgermeisterin fest, der Ausbau muss finanziell für die Bürger wie die Ortsgemeinde verträglich sein.



Kann eine Flurbereinigung das Schaffen von Bauland fördern?  Ortsbürgermeisterin Christine Burghard denkt ja. Deshalb möchte sie diese Thematik in der Heimatgemeinde propagieren. Mit neuem Bauland gelte es insbesondere für Wallhalben den Status als Mittelpunktgemeinde zu sichern.