| 21:52 Uhr

Infotag für Grundschüler
Kindern die Feuerwehr nähergebracht

Viel Mühe machten sich einige Rieschweiler Wehrleute, um ihre jungen Besucher über die Aufgaben der Feuerwehr zu informieren.
Viel Mühe machten sich einige Rieschweiler Wehrleute, um ihre jungen Besucher über die Aufgaben der Feuerwehr zu informieren. FOTO: Lothar Feldner / red
Rieschweiler-Mühlbach. 24 Grundschüler aus Rieschweiler-Mühlbach erlebten einen spannenden Vormittag mit den Floriansjüngern, die sie über ihre Aufgabenbereiche informierten. Von Lothar Feldner

Einen interessanten Vormittag verbrachten 24 Drittklässler bei der örtlichen Feuerwehr. In zwei Gruppen wurden die Grundschüler über die Aufgabenbereiche der Floriansjünger informiert und sozusagen hautnah mit Ausrüstung, Fuhrpark und maschineller Ausstattung vertraut gemacht. Harald Borne, Wehrleiter der Verbandsgemeinde und gleichzeitig Wehrführer in Rieschweiler-Mühlbach, hatte sich extra frei genommen und vier weitere Feuerwehrleute zum Mitmachen animiert. Zum Auftakt wurden die munteren Schüler im Mannschaftsraum in die vielfältigen Tätigkeiten dieses Hilfsdienstes mit einem Video eingeführt, durften Fragen dazu stellen und bekamen auch Informationen zur Jugendfeuerwehr, in die Kinder ab dem Alter von zehn Jahren eintreten können.

Anschließend ging es in zwei Gruppen aufgeteilt in die Fahrzeughalle zur Bekleidung samt den Stiefeln und Helmen. Keine Frage, dass das eine oder andere auch in die Hand genommen und anprobiert wurde. Danach widmete sich jede Gruppe einem Fahrzeug und seinem hinter Rollos und Türen untergebrachten Inhalt, angefangen von den Schläuchen und Strahlrohren über Pumpen und Kettensägen bis hin zu Kabeln, Leuchten und Stromaggregat. Auch hier durfte vieles herausgenommen und intensiv in Augenschein genommen werden.

Schließlich wurden noch Schlauchmaterial und Strahlrohre zusammengesteckt, angeschlossen und ein angenommener Brand mit Wasser gelöscht. Angesprochen auf den Hintergrund des abwechslungsreichen Geschehens verwies Borne darauf, dass man fürs erste der örtlichen Grundschule die Auseinandersetzung mit dem Thema Hilfsdienste mit zusätzlicher Anschaulichkeit ausstatten wolle. Des weiteren sei dies natürlich auch eine Maßnahme, neue Aspiranten für die Jugendfeuerwehr zur Nachwuchsgewinnung für die Wehr zu finden, die ohne Nachrückende nicht zukunftsfähig sei.