| 15:26 Uhr

Hauptstraße in Reifenberg
Kanalarbeiten sollen noch im Herbst beginnen

 Die Erneuerung der Kanalanschlüsse in der Reifenberger Hauptstraße könnte noch in diesem Monat starten.
Die Erneuerung der Kanalanschlüsse in der Reifenberger Hauptstraße könnte noch in diesem Monat starten. FOTO: Norbert Schwarz
Reifenberg. (cos) Das getrennte Ausschreiben der verschiedenen Gewerke beim Erneuern der Ortsdurchfahrt in Reifenberg,  bringt auch für die Verbandsgemeindewerke Thaleischweiler-Wallhalben Kosteneinsparungen, wie jetzt bei der jüngsten Sitzung der Werksausschußmitglieder bekannt wurde. Von Norbert Schwarz

Als Gemeinschaftsmaßnahme soll der Neuausbau derOrtsdurchfahrt in Reifenberg (K 76) abgewickelt werden. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Kaiserslautern koordiniert. Nicht im Sinne von Landkreis, Werken, Wasserzweckverband und letztendlich der Ortsgemeinde ist dabei jedoch das Ausschreibungsergebnis für die Arbeiten zur teilweisen Erneuerung des Kanals mit Hausanschlüssen, dem Straßenausbau, dem Bürgersteigbau oder dem Erneuern der Hauptversorgungsleitung für Trink- und Brauchwasser mit Hausanschlussleitungen gewesen.  In einem Paket wurden die Kosten ermittelt. Prompt überstiegen diese die Kostenschätzung und das, was im Haushalt von Werken und Gemeinde an Investitionssummen für das Projekt veranschlagt war gleich um ein Vielfaches. Die beteiligten Gebietskörperschaften einigten sich deshalb auf eine getrennte Ausschreibung der einzelnen Gewerke. Mit Erfolg, wie jetzt Werkleiter Becker den Ausschussmitgliedern berichten konnte. „Jetzt sparen wir eine Menge Geld“, so Becker und Peifer unisono.

Das Zweibrücker Bauunternehmen Scharding bietet nunmehr die Kosten für die Arbeiten zum Gewerk „Kanal“ bei dem Großprojekt für 313 000 Euro – Start der Arbeiten bei entsprechendem Wetter noch in diesem Monat – an und liegt damit um 86 000 Euro unter dem Preisergebnis der Erstausschreibung. Der Wasserversorgungszweckverband  „Sickingerhöhe-Wallhalbtal“, dessen Geschäfte gleichfalls von den Mitarbeitern der Werke wahrgenommen werden. spart durch die getrennte Ausschreibung ebenso, unterstrich Joachim Becker: 233 000 Euro. Statt der zuerst ermittelten Summe von 554 000 Euro müssen jetzt 321 000 investiert werden.

Das Schmutzwasserpumpwerk in Thaleischweiler-Fröschen soll demnächst erneuert werden. In der jüngsten Werksausschusssitzung informierte das beauftragte Planungsbüro Dilger aus Dahn, welche umfassenden Bauarbeiten dafür notwendig sind. Werkleiter Joachim Becker stellte bei der Projekterörterung fest, dass insbesondere die Anlieger in der Pumpwerknähe von der Erneuerung profitieren werden. Geruchsbelästigung sollen mit der Inbetriebnahme des neuen Pumpwerks der Vergangenheit angehören. Mehr als 200 000 Euro werden investiert. Das vorhandene Pumpwerk ist alt, sehr alt sogar, im Anlagevermögen des Kanalwerks schon nicht mehr aufgeführt, erläuterte Werkleiter Becker und wollte damit zusätzlich verdeutlichen, dass es sich bei dieser Maßnahme um eine dringende Notwendigkeit handelt.



Der gegenwärtige Sammelschacht ist seit Jahren ein Provisorium. Becker, erst seit der Zusammenlegung der beiden Verbandsgemeinden jetzt auch für die frühere Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen verantwortlich, erklärte, dass die Abwässer im jetzigen Schmutzwasserpumpwerk eine zu lange Verweildauer haben und dadurch Geruchsbelästigungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Das neue Pumpwerk in der Wiesenstraße soll eine Doppelpumpstation werden. den alten Pumpschacht wollen die Werke als Sammelschacht beibehalten. Künftig werde es nur eine Leitung geben. Ein neuer Pumpensumpf sei notwendig. Ein Belüftung ist gleichfalls vorgesehen, mit ein Beitrag um die Geruchsbelästigungen zu minimieren.