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Maßweiler
Großprojekt Mehrgenerationenplatz

 Maßweilers Ortsbürgermeister Herbert Semmet
Maßweilers Ortsbürgermeister Herbert Semmet FOTO: pma
Maßweiler. Der Verein „Bürger für Bürger Maßweiler“will sich beim Brunnenplatz einbringen. Von Antje Feldner

Für den Verein „Bürger für Bürger Maßweiler“ bleibt weiter einiges zu tun. Das hat sich bei der Jahreshauptversammlung gezeigt. Der vor fünf Jahren gegründete Verein zählt momentan 28 Mitglieder, von denen 13 an der Versammlung im Vereinsheim teilgenommen haben, darunter auch Ortsbürgermeister Herbert Semmet und der Ortsbeigeordnete Arnold Kölsch.

Bedauern äußerte ein Mitglied, dass der Bürgerverein nicht entsprechend angenommen werde und es eigentlich ein paar mehr Mitglieder sein müssten, wenn es darum gehe, für die Dorfgemeinschaft etwas zu bewegen.

Vorsitzender Joachim Faust berichtete über die Aktivitäten des Vereins und hielt einen Ausblick mit wegweisenden Ideen. Unter Führung von Arno Sprau, Mitarbeiter der Unteren Landespflege bei der Kreisverwaltung, wurde unter reger Beteiligung, zu der auch eine auswärtige Gruppe gehörte, eine Exkursion im Gemarkungsbereich „Auf dem Hausgiebel“ unternommen und dabei verborgene Schätze der Flora und Fauna entdeckt.



Vereinsintern wird ein Sommerfest veranstaltet, das für 3. August geplant ist. Das an der Grundschule von Grundschul-Förderverein und Bürgerverein gemeinsam veranstaltete „Lichterfest“ habe sich gut etabliert, sagte Faust, der in diesem Zusammenhang die gut funktionierende Partnerschaft lobte. Deshalb ist dieses Jahr für 23. November ein weiteres, gemeinschaftliches Lichterfest eingeplant.

Der Bürgerverein organisierte eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Worms. Der Jahresausklang wurde in einem Maßweilerer Gasthaus gefeiert, allerdings bei enttäuschend geringer Beteiligung der Mitglieder. Noch abzuklären ist, ob der Weihnachtsmarkt in Wiesbaden oder Heidelberg mit dem Bus angesteuert wird, an dem auch Nichtmitglieder teilnehmen können.

Fest steht, dass sich der Bürgerverein einbringt, wenn es um die Gestaltung des geplanten Mehrgenerationenplatzes geht. Hierbei handelt es sich um ein Projekt der Gemeinde, das oberhalb der Kirche auf der Wiese des Kirchengeländes, angrenzend an das Gelände des Bürgerhauses, verwirklicht werden soll.

Semmet informierte, dass dieses Jahr die Planung erstellt und ein Zuschussantrag gestellt wird. Eigenleistungen sollen mit einfließen. Außerdem zeigte der Verein Bereitschaft, sich bei der geplanten Gestaltung des Brunnenplatzes einzubringen. Ebenso besteht die Möglichkeit, bei der Platzgestaltung auf dem Gemeindefriedhof mitzuwirken.

Die von Faust eingebrachte Idee, dass der Bürgerverein das seit Jahren leerstehende Pfarrhaus neu nutzen könnte, sorgte für eine intensive Aussprache. Einige Mitglieder äußerten Bedenken, ein solches Vorhaben stemmen zu können. Semmet schlug vor, im ersten Schritt mit der katholischen Kirchengemeinde Maßweiler Kontakt aufzunehmen, Details durchzusprechen und Kosten für ein solches Projekt zusammenzutragen.

Weniger erfreulich war, dass auf dem neugestalteten „Keltenpfad“ bereits Vandalen gehaust haben. Die Anregung, am Wirtschaftsweg in Richtung Pottschütthöhe eine Bank aufzustellen, will die Gemeinde aufnehmen. Kölsch ließ wissen, dass auf Maßweiler Gemarkung 36 Sitzbänke aufgestellt sind, die auch zu unterhalten sind.

Die Vereinskasse schrieb einen positiven Jahresabschluss, dank erwirtschaftetem Gewinn und es ist eine gute finanzielle Rücklage vorhanden. Bei den Neuwahlen ließen sich die Kassenprüferinnen Roswitha Semmet und Roswitha Klingler weiter in die Pflicht nehmen. Semmet dankte dem Verein für die bislang geleistete Arbeit und ließ dabei die Beteiligung am Lichterfest nicht unerwähnt. Hoffnung äußerte er, dass dieses Engagement bestehen bleibe, da es wertvoll für die Dorfgemeinschaft sei.