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Verbandsgemeinderat
Feuerwehrgerätehaus: Bau soll zügig vorangehen

Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Peifer (CDU).
Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Peifer (CDU). FOTO: nob
Thaleischweiler-Wallhalben. Verbandsgemeinderat: Der Einzug in die neue Heimstatt für die Schmitshauser Wehr ist für das erste Quartal 2019 geplant.

Hauptanlass für die jüngste Sitzung des Verbandsgemeinderats von Thaleischweiler-Wallhalben waren Auftragsvergaben für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Schmitshausen. Darüber informierte Verbandsbürgermeister Thomas Peifer zu Sitzungsbeginn im Sitzungssaal des Verwaltungsgebäudes in Wallhalben. Rohbau einschließlich Dach wurden bereits errichtet und es soll zügig weitergehen. Zum Neubau am Ortsausgang Richtung Martinshöhe war es gekommen, nachdem feststand, dass das bisher genutzte Gebäude in der Sonnenbergstraße heutigen Bedürfnissen nicht mehr gerecht wird und eine Sanierung nicht in Frage kommt. Wenn nach Fertigstellung des Neubaus, voraussichtlich im ersten Quartal des kommenden Jahres, die neue Unterkunft bezogen ist, soll der Altbau wieder an die Ortsgemeinde zurückgehen. Diese will das Haus dann als Unterstellmöglichkeit, aber auch für die örtlichen Vereine nutzen.

Vergeben wurden in der Sitzung die Fliesenarbeiten – Bodenbeläge sowie die Wandfliesen in den Nassräumen. Bei der beschränkten Ausschreibung wurden neun Firmen miteinbezogen. Vier davon gaben ein Angebot ab. Geschätzt worden waren die Arbeiten auf rund 23 500 Euro. Die Firma Fliesen Resch aus Pirmasens erhielt den Zuschlag bei einem Angebotspreis in Höhe von 25 700 Euro.

Eine Auftragsvergabe wurde auch für die Außenanlagen vorgenommen, wobei es insbesondere um die befestigten Flächen des Vorplatzes, des Übungshofs, der Stellplätze und des neu anzulegenden Gehwegs vor dem Gebäude geht. Diese Arbeiten gingen an die Firma Küntzler aus Waldfischbach-Burgalben zum Preis von 88 700 Euro. Geschätzt worden waren durch den Planer zwar nur Kosten von 71 700 Euro, allerdings war der Gehweg nicht eingerechnet. Auch wurde das ursprüngliche Vorhaben, bei diesen Arbeiten Eigenleistungen zu erbringen, auf Empfehlung des Planungsbüros fallen gelassen, weil es dann Probleme bei der Gewährleistung geben könnte, erklärte der Verbandsbürgermeister. Eigenleistungen werden sich wohl eher beim Innenausbau ergeben. Als drittes Gewerk wurden schließlich Heizung, Lüftung und Sanitär vergeben. Hierfür waren Kosten in Höhe von 69 000 Euro geschätzt worden. Für 58 900 Euro wird die Firma Traub aus Obernheim-Kirchenarnbach die Arbeiten ausführen.