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Bürgerhaus steht in Maßweiler jedem offen

Maßweiler. Mit dem früheren katholischen Pfarrheim hat nun Maßweiler seit einem halben Jahr auch ein Bürgerhaus. "Die Gemeinde hat das Gebäude im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages übernommen", berichtet Ortsbürgermeister Herbert Semmet. nob

Das Haus könne von allen genutzt werden. Natürlich müsse man sich dabei auch an Spielregeln gelten. Diese würden in eine Hausordnung und einem Nutzungsvertrag geregelt, damit diejenigen, die diese Räume für Privatfeiern anmieten wollen, ebenfalls die Rahmenbedingungen kennen. Für diejenigen, die bereits jetzt schon das Bürgerhaus nutzen, der katholische Kirchenchor, die Tanzgruppe, die Bläsergruppe, die Seniorengruppe und manchmal der Bürgerverein, sei ein solcher Vertrag nicht nötig. Sie wüssten, was zu tun ist, und würden sich vorbildlich verhalten.

Die ehemalige Sporthalle habe man an den Verein Tierart verkauft. Mit dem Geld sei ein Stück weit die Gemeindekasse entlastet worden. Semmet spart nicht mit Lob für den Verein, der das Dorf auch über die Region bekannt gemacht habe. Mit der Tier- und Artenschutzstation sei es geschafft worden, die Liegenschaft der Amerikaner einer sehr sinnvollen Verwendung zuzuführen. "Mittlerweile ist das fast schon ein Unternehmen", so der Ortsbürgermeister. Dort seien mehrere Beschäftigte und die baulichen Anlagen der Tiger, Füchse oder Waschbären seien so professionell gestaltet, dass mittlerweile andere Tierparkbesitzer diese besichtigen und möglicherweise nachbauen: "Was Roswitha Bour mit ihrem Verein dort geschaffen hat, ist einzigartig und bereichert unser Dorf." Viele Schulklassen hätten sich die Anlage bereits angeschaut. Laut Semmet plant Tierart demnächst die Einrichtung im unteren Bereich um ein Informationscenter zu erweitern. Auch über die Schaffung von Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen sei bereits nachgedacht worden.