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Kommunalwahlen am 26. Mai 2019
Alle 20 Dörfer repräsentieren

Thaleischweiler-Wallhalben. CDU stellt ihre Kandidatenliste für Thaleischweiler-Wallhalben auf. Von Lothar Feldner

(lof) Der CDU-Gemeindeverband Thaleischweiler-Wallhalben hat seine 35 Personen umfassende Kandidatenliste für die am 26. Mai anstehende Wahl zum Verbandsgemeinderat verabschiedet. An der vom CDU-Kreisvorsitzenden Christoph Reichert geleiteten Einzelwahl der jeweiligen Platzinhaber beteiligten sich 48 Mitglieder.Die Vorschlagsliste, die neben den Kandidaten für den 32-köpfigen Verbandsgemeinderat auch drei Ersatzkandidaten aufweist, wurde in der Vorstandschaft sukzessive erarbeitet, so Gemeindeverbandsvorsitzender Tobias Dressler. Dabei sei versucht worden, möglichst alle 20 Dörfer der Verbandsgemeinde durch Kandidaten zu repräsentieren, was auch weitgehend gelungen sei. Dagegen war es nicht möglich, den Frauenanteil von einem Drittel zu realisieren. Die Liste enthält lediglich drei Frauen.

Einige altgediente CDU-Politiker, so Verbandsbürgermeister Thomas Peifer, wie die Reifenberger Ortsbürgermeisterin Michaela Hüther oder der Ortsbürgermeister von Obernheim-Kirchenarnbach, Andreas Traub, treten nicht mehr an. Doch es sei gelungen, so Dressler, etliche erfahrene Verbandsgemeinderatsmitglieder für eine erneute Kandidatur zu gewinnen, aber es fänden sich auch einige Neulinge auf der Liste.

 Alle Kandidaten präsentierten sich vor ihrer Wahl durch anfangs 47, später 48 wahlberechtigte Christdemokraten. Nicht mitwählen durften die beiden anwesenden parteilosen Kandidaten, die Höheischweilerer Ortsbürgermeisterin Ricarda Holub und die ehemalige Marktgräfin des Sickinger Landes, Sonja Bauer. Die höchste Zustimmung mit 100 Prozent verbuchte Spitzenkandidat Markus Bold aus Thaleischweiler-Fröschen, derzeit erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde.



Den Schlusspunkt setzte Verbandsgemeinde-Bürgermeister Peifer mit einem Kurzreferat über die Verbandsgemeindepolitik: Vor fünf Jahren seien die Christdemokraten „gestärkt“ aus der Kommunalwahl hervorgegangen mit 13 Sitzen. Ziel müsse es sein, am 26. Mai diese Zahl auszubauen. Die inhaltlichen Ziele seien erreicht worden, etwa im Bereich Tourismus.

Mit einer Ausnahme in Nünschweiler sei es auch gelungen, die Schulstandorte zu erhalten – mit einem guten Ausstattungsniveau. Im Bereich der Werke gelte es mittelfristig eine Einheit für das neue Verbandsgemeindegebiet zu schaffen und dabei die Gebühren und Beiträge möglichst zu halten.

Positive Weichen sind laut Peifer auch in Richtung Gewerbeansiedlungen gestellt. Basis für alles sei eine bürgernahe Verwaltung, die Vertrauen schaffe. Einen Stillstand werde er sich nicht erlauben. Auch künftig werden nach dem Willen des Verbandsgemeinderats beide Verwaltungsstandorte sinnvoll genutzt.