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Landessportverband-Saar-Finanzaffäre
Staatsanwalt vermutet „schwarze Kassen“ beim LSVS

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 ________________________________ Von: Jungmann Michael Gesendet: Donnerstag, 24. Oktober 2013 16:17 An: Kirch Daniel Betreff: WG: Marullo - Tel von soeben ________________________________ Von: Dr. Michalsky [mailto:dr.michalsky@abel-kollegen.de] Gesendet: Donnerstag, 24. Oktober 2013 16:13 An: Jungmann Michael Betreff: Marullo - Tel von soeben Sehr geehrter Herr Jungmann, anbei ein Foto mit H. Abel mit der Freigabe, dieses in der SZ im Zusammenhang mit der Insolvenz Marullo abzudrucken. Mit freundlichen Grüßen / Sincerely yours, Dr. Udo Michalsky Rechtsanwalt für Rechtsanwalt Franz J. Abel als Insolvenzverwalter __________________________ Kanzlei: Rechtsanwälte Abel & Kollegen Kaiserstr. 77 D-66386 St. Ingbert Sekretariat: Frau Dier Tel: +49 (0) 6894 3272 Fax: +49 (0) 6894 38 21 85 Mail: dr.michalsky@abel-kollegen.de  Die in dieser e-mail enthaltenen Informationen sind vertraulich und können von rechtlicher Bedeutung sein. Diese mail ist ausschließlich
-+- WG: Marullo - Tel von soeben ________________________________ Von: Jungmann Michael Gesendet: Donnerstag, 24. Oktober 2013 16:17 An: Kirch Daniel Betreff: WG: Marullo - Tel von soeben ________________________________ Von: Dr. Michalsky [mailto:dr.michalsky@abel-kollegen.de] Gesendet: Donnerstag, 24. Oktober 2013 16:13 An: Jungmann Michael Betreff: Marullo - Tel von soeben Sehr geehrter Herr Jungmann, anbei ein Foto mit H. Abel mit der Freigabe, dieses in der SZ im Zusammenhang mit der Insolvenz Marullo abzudrucken. Mit freundlichen Grüßen / Sincerely yours, Dr. Udo Michalsky Rechtsanwalt für Rechtsanwalt Franz J. Abel als Insolvenzverwalter __________________________ Kanzlei: Rechtsanwälte Abel & Kollegen Kaiserstr. 77 D-66386 St. Ingbert Sekretariat: Frau Dier Tel: +49 (0) 6894 3272 Fax: +49 (0) 6894 38 21 85 Mail: dr.michalsky@abel-kollegen.de Die in dieser e-mail enthaltenen Informationen sind vertraulich und können von rechtlicher Bedeutung sein. Diese mail ist ausschließlich FOTO: Ulrich Moeres / © 2010 Copyright Ulrich Möres
Saarbrücken . Von Michael Jungmann

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat ihre Untreue-Ermittlungen gegen den früheren saarländischen Landtagspräsidenten Klaus Meiser (CDU) in seiner Eigenschaft als Präsident des Landessportverbandes Saar (LSVS) ausgeweitet. Gestern fanden auf richterliche Anordnung mehrere Durchsuchungen statt. So tauchten Fahnder am Nachmittag in Meisers Privatwohnungen in Quierschied und St. Ingbert sowie in der Wohnung seiner Lebensgefährtin auf. Zuvor traten die Ermittler bei der Saarland Sporttoto GmbH, beim Landessportverband und im Landtag auf. Beschlagnahmt wurden Computer und Schriftstücke zu Finanztransaktionen sowie zu Betriebsausflügen der Landtags-Belegschaft an die Sportschule, der Geburtstagsfeier von Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU), aber auch zur Nebenbeschäftigung von Meisers Lebensgefährtin.

Der ermittelnde Oberstaatsanwalt interessiert sich insbesondere für den Verstärkungsfonds, der bei Saartoto GmbH unter anderem für den Sport aufgelegt wurde. Hier ist die Rede von der „Bildung schwarzer Kassen“. Meiser soll veranlasst haben, dass die 250 000 Euro, die 2016 und 2017 aus den Saartoto-Kassen flossen, nicht im LSVS-Haushalt auftauchten. Vielmehr habe er sich „mehrere Dutzend Barschecks“ ausstellen lassen und diese, so der Staatsanwalt, „nach Gutdünken“ an Vereine und Verantwortliche „insbesondere vor der Landtagswahl“ übergeben. Entsprechende Hinweise soll, so Informationen unserer Zeitung, der suspendierte Hauptgeschäftsführer Paul Hans den Ermittlern gegeben haben. Der Verdacht gegen Meiser wird demnach angeblich auch auf Aussagen des zurückgetretenen Präsidiumsmitglieds Eugen Roth, Vizechef der SPD, gestützt.

Meisers Strafverteidiger, Professor Guido Britz erklärte: „Der Staatsanwalt geht von vollkommen falschen Sachverhalten aus. Die Durchsuchungen sind daher rechtswidrig. Wir werden unverzüglich Beschwerde beim Amtsgericht einlegen.“



Unmittelbar nach den Durchsuchungen traf sich das LSVS-Präsidium aus anderem Grund an der Sportschule. Die Rechtsaufsicht beim Innenministerium legt dem Verband deutlich härtere Bandagen an, fordert, dass ein Sanierungsexperte das Ruder beim LSVS übernimmt. Diese Aufgabe fällt Rechtsanwalt Franz Abel zu, der schon zahlreiche Verbände und Firmen erfolgreich saniert hat. Abel muss Hand in Hand mit seinem Anwaltskollegen Günter Staab arbeiten, der für die Rechtsaufsicht handelt und kontrolliert. Abel muss zunächst einen ordnungsgemäßen und ausgeglichenen Haushaltsplan für 2018 vorlegen und eine Liquiditäts- und Finanzplanung erarbeiten. Zudem müssen insbesondere für Zuschüsse und Fördergelder der öffentlichen Hand eigene Konten angelegt und die Verwendung des Geldes nachgewiesen werden.

-+- sb.cor.vfr

> > > > > > > > > > Saarbrücken. Seit genau einer Woche ist der Saarbrücker Rechtsanwalt Günter Staab vorläufiger Insolvenzverwalter des in finanzielle Schieflage geratenen Fußball-Landesligisten VfR Saarbrücken. Keine 20 Stunden im Amt suchte der 49-jährige Jurist gleich den Kontakt zur Mannschaft. "Mein Ziel ist es den Verein in einem außergerichtlichen Vergleich zu retten``, so Staab, "dann kann das Team seine Punkte behalten und weiter in der Landesliga spielen.`` Darum hat er alle Aktiven gebeten, vorerst beim VfR zu bleiben. Seit 1994 beschäftigt sich Fußballfan Staab mit Insolvenzrecht, hat unter anderem den FC Homburg und Borussia Neunkirchen saniert. "Ich muss
-+- sb.cor.vfr > > > > > > > > > > Saarbrücken. Seit genau einer Woche ist der Saarbrücker Rechtsanwalt Günter Staab vorläufiger Insolvenzverwalter des in finanzielle Schieflage geratenen Fußball-Landesligisten VfR Saarbrücken. Keine 20 Stunden im Amt suchte der 49-jährige Jurist gleich den Kontakt zur Mannschaft. "Mein Ziel ist es den Verein in einem außergerichtlichen Vergleich zu retten``, so Staab, "dann kann das Team seine Punkte behalten und weiter in der Landesliga spielen.`` Darum hat er alle Aktiven gebeten, vorerst beim VfR zu bleiben. Seit 1994 beschäftigt sich Fußballfan Staab mit Insolvenzrecht, hat unter anderem den FC Homburg und Borussia Neunkirchen saniert. "Ich muss FOTO: Kanzlei