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Mögliches Motiv: Familienstreit
Sohn des Hauseigentümers hat Feuer in Irsch gelegt

Irsch. Den Brand eines Hauses bei Saarburg soll der Sohn des Eigentümers gelegt haben. Wegen eines Familienstreits.

Nach einem Feuer in einem Wohngebäude in Irsch im Kreis Trier-Saarburg wird der Sohn des Hauseigentümers als Brandstifter verdächtigt. Der 17 Jahre alte Jugendliche habe die Tat gegenüber den Ermittlern eingeräumt, teilte die Polizei am gestrigen Dienstag mit. Bei seiner Vernehmung habe er angegeben, das Haus aufgrund von Familienstreitigkeiten vorsätzlich in Brand gesetzt zu haben.

Bei dem Feuer in dem Reihenhaus war am Vorabend niemand verletzt worden. Gegen 22.30 Uhr hatten Zeugen den Brand gemeldet, die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen. Durch das Feuer in dem Einfamilienhaus wurden auch zwei angrenzende Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen.

Auf eine Schadenssumme wollte sich die Polizei am gestrigen Dienstag aber zunächst noch nicht festlegen. Die Brandermittler haben die Arbeit aufgenommen.



Schon erste Ermittlungen und Zeugenhinweisen brachten die Ermittler auf die Spur des Jugendlichen. Im Laufe der Vernehmung habe sich der Verdacht gegen den 17-Jährigen schließlich erhärtet. Der Jugendliche wurde nach seiner Vernehmung auf freien Fuß gesetzt.