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Corona-Krise
Saarland macht Bäder, Discos, Clubs und Bordelle dicht

 Tanzen in der Disko: Das ist im Saarland vorerst verboten.
Tanzen in der Disko: Das ist im Saarland vorerst verboten. FOTO: picture alliance / dpa / Sophia Kembowski
Saarbrücken. (dpa) Im Kampf gegen das Coronavirus schränkt das Saarland das öffentliche Leben weiter ein. Am Sonntagabend kündigte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in Saarbrücken an, dass ab Montagmorgen, acht Uhr, die Grenzen zu Frankreich und Luxemburg geschlossen werden.

Es gebe aber Ausnahmen für Pendler. So solle etwa die medizinische Versorgung in Kliniken oder die Produktion etwa von Lebensmittelbetrieben aufrecht erhalten werden, erklärte Hans.

Mit Stand Sonntagabend gab es Hans zufolge rund 80 Menschen im Saarland, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Einige Patienten seien in einem kritischen Zustand. Es sei nicht auszuschließen, dass noch weitere, einschränkende Maßnahmen ergriffen werden müssten, sagte Hans.

Bereits am Samstag hatte das Saarland angeordnet, dass ab sofort Schwimmbäder, Kinderindoorhallen, Discos, Bars, Clubs und Bordelle geschlossen werden müssen. Die Regelung gilt vorerst bis zum 24. April.