| 22:22 Uhr

Auf der Autobahn
„Reichsbürger“ nach Verfolgungsjagd gefasst

Neuwied/Köln. Nach einer Verfolgungsjagd über die Autobahn A 3 hat die Polizei in Köln einen sogenannten Reichsbürger gefasst. Beamte der rheinland-pfälzischen Polizei hatten am Dienstag zunächst versucht, den 65-Jährigen wegen eines Haftbefehls an seinem Wohnort im Kreis Neuwied festzunehmen, wie die Polizei in Köln mitteilte. Der Mann floh aber mit seinem Auto auf die A 3 Richtung Köln und ignorierte Anweisungen der herbeigeeilten Autobahnpolizei.

Nach einer Verfolgungsjagd über die Autobahn A 3 hat die Polizei in Köln einen sogenannten Reichsbürger gefasst. Beamte der rheinland-pfälzischen Polizei hatten am Dienstag zunächst versucht, den 65-Jährigen wegen eines Haftbefehls an seinem Wohnort im Kreis Neuwied festzunehmen, wie die Polizei in Köln mitteilte. Der Mann floh aber mit seinem Auto auf die A 3 Richtung Köln und ignorierte Anweisungen der herbeigeeilten Autobahnpolizei.

Erst an einem Stauende in Köln-Mülheim war die Fahrt zu Ende. Weil der Mann nicht freiwillig ausstieg und die Türen verriegelte, mussten die Beamten die Fensterscheiben einschlagen. Daraufhin ließ sich der 65-Jährige festnehmen. Warum ein Haftbefehl gegen ihn vorlag, war zunächst nicht bekannt. Die Autobahn musste wegen der Festnahme kurzzeitig in Richtung Oberhausen gesperrt werden.

„Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an. Sie sprechen dem Grundgesetz, Behörden und Gerichten die Legitimität ab und akzeptieren keine amtlichen Bescheide.



(dpa)