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38-Jährige muss sich wegen Brandstiftung mit Todesfolge verantworten
Prozess um tödliches Feuer könnte morgen enden

Im Dezember 2017 brannte das Saaruferhaus. Vier Männer waren bei dem Feuer gestorben.
Im Dezember 2017 brannte das Saaruferhaus. Vier Männer waren bei dem Feuer gestorben. FOTO: Peter Stefan Herbst
Saarbrücken. Der Prozess gegen eine mutmaßliche Brandstifterin am Landgericht Saarbrücken ist gestern wegen Erkrankung des Vorsitzenden Richters verschoben worden. Ursprünglich war vorgesehen, dass an diesem Tag nach dem Gutachten einer psychiatrischen Sachverständigen die Plädoyers gehalten werden. Von Deutsche Presse-Agentur GmbH dpa

Dies ist nun für den morgigen Donnerstag geplant. Zudem soll zuvor der Vater der Angeklagten als Zeuge befragt werden.

Die 38-jährige Melanie D. muss sich wegen Brandstiftung mit Todesfolge verantworten. Bei dem Feuer, das sie Ende 2017 unter Einfluss von Alkohol und Drogen in ihrem Bett in einem sechsstöckigen Wohn- und Geschäftshaus gelegt haben soll, waren vier Männer im Alter von 29 bis 70 Jahren gestorben und mehrere Rettungskräfte verletzt worden.