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Besucheransturm erwartet
Pendelbusse und Parkplätze für Weihnachtsmarkt-Besucher

Trier. (dpa) Die rheinland-pfälzischen Weihnachtsmärkte locken in dieser Saison voraussichtlich wieder hunderttausende Besucher an. Damit die Parkplatzsuche nicht zum Vorweihnachtsfrust wird, gibt es in manchen Städten zusätzliche Angebote.

Ein Überblick:

Im Schnitt kommen rund 400 000 Besucher nach Angaben der der Stadt Trier zum dortigen Weihnachtsmarkt. Damit die An- und Abreise gut klappt, setzt die Stadt auf kostenlose Busse, die hin- und herpendeln. An den vier Adventssamstagen können Besuchern ihren Wagen auf einem von drei Parkplätze abstellen und dann auf die Busse umsteigen. „Natürlich ist die Stadt an Adventstagen voller als sonst“, erklärte die Stadt. Dennoch sei nicht mit Problemen zu rechnen, die nicht bewältigt werden könnten, ist man sich in der Verwaltung sicher.

Auch in Mainz wird der Weihnachtsmarkt voraussichtlich viele Gäste anlocken. Damit sie auf Bus und Bahn umsteigen, gibt es dort vergünstigte Veranstaltungstickets. „Mit solchen Angeboten bietet die Vorweihnachtszeit die Möglichkeit, den ÖPNV als Alternative zum Auto zu entdecken“, sagte ein Sprecher der Mainzer Mobilität.



Pirmasens setzt auf zusätzliche Parkflächen an den Adventssamstagen. Außerdem könnten die von der Stadt bewirtschafteten Parkplätze sowie die Flächen in zwei Parkhäusern kostenlos genutzt werden, teilte die Stadt mit.

Mit einer möglicherweise längeren Parkplatzsuche müssen Autofahrer in der Adventszeit in Koblenz rechnen. „Besonders an den Samstagen im Dezember reichen die Parkplätze in der Innenstadt oft nicht aus“, sagte ein Sprecher der Stadt. Zusätzliche Flächen könne die Stadt aber nicht zur Verfügung stellen.

Andernorts sehen die Städte schlicht keinen Handlungsbedarf. Das gilt beispielsweise für Ludwigshafen. Es sei nicht mit Verkehrsproblemen zu rechnen, erklärte ein Sprecher der Kongress- und Marketing-Gesellschaft der Stadt Ludwigshafen. „Wir liegen mit dem Weihnachtsmarkt am wichtigsten ÖPNV-Knotenpunkt.“ Auch Kaiserslautern, Alzey und Bad Kreuznach sehen dem Markt-Trubel eher gelassen entgegen.

„Das hat die letzten Jahre problemlos funktioniert und wir erwarten auch dieses Jahr nicht, dass wir Verkehrsprobleme haben“, sagte ein Stadtsprecher in Alzey. Ähnlich klingt die Einschätzung einer Stadtsprecherin aus Bad Kreuznach: „Eigentlich gibt es genug Parkplätze im Umkreis von 500 Metern“, heißt es dort auf Anfrage.

(dpa)