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Mehr Sicherheit
Neue Generation von Schutzwesten für Polizisten

  Die neuen Schutzwesten der rheinland-pfälzischen Polizei.
 Die neuen Schutzwesten der rheinland-pfälzischen Polizei. FOTO: dpa / Thomas Frey
Mainz. Sie sollen leichter, moderner, robuster und individuell einstellbar sein: Die rheinland-pfälzische Polizei bekommt neue Schutzwesten. Insgesamt würden rund 7000 der je 490 Euro teuren Westen ausgeliefert, berichteten Vertreter von Innenministerium und Polizei am Dienstag in Mainz.

820 der schnitt-, stich- und schussfesten Unterziehwesten seien bereits da, 1300 sollten im nächsten Jahr folgen. Die „parisblauen“ Westen seien bis zu einem Pfund leichter als ihre rund 1,7 Kilogramm schweren Vorgänger, sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD). Sie bieten zugleich mehr Stauraum und sind mit einem Reißverschluss bequemer
anzuziehen.

Die Schutzwesten sind mit Schlaufen ausgestattet, an die die Beamten flexible Taschen anbringen können – etwa für Handfessel und Leuchte. Gurtbänder erleichtern das Anbringen vom Funkgerät und Bodycam im Schulterbereich, neue Klett-Schlaufen im Nacken bündeln die Kabel für den Funk. Zudem gibt es zwei Innentaschen.

Der Gürtel, der mit den sogenannten Einsatzmitteln bis zu vier Kilogramm schwer sein kann, wird so ebenfalls leichter und die Hüften der Beamten entlastet. Die Waffe können sie wie bislang in drei Variationen am Gürtel tragen oder neuerdings auch am Oberschenkel. An der Weste können sie – so wie auch der Taser – nicht angebracht werden.