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Kampfmittelräumdienst
Nebelfässer nahe Koblenz gesprengt

Experten des Kampfmittelräumdienstes sprengen hier in einem Rheinarm eines von vier Tarnnebelfässern aus dem Zweiten Weltkrieg.
Experten des Kampfmittelräumdienstes sprengen hier in einem Rheinarm eines von vier Tarnnebelfässern aus dem Zweiten Weltkrieg. FOTO: dpa / Thomas Frey
Koblenz . Vier sogenannte Nebelfässer sind bei Vallendar nahe Koblenz kontrolliert gesprengt worden. Nebelfässer wurden im Zweiten Weltkrieg als Sichtbehinderung zum Schutz wichtiger Objekte vor Luftangriffen genutzt.

Ebenfalls in Rheinland-Pfalz ist am Sonntag zudem eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Sie war bei Bauarbeiten am Bahn-Stellwerk in Konz bei Trier gefunden worden.

Bei der Sprengung der Nebelfässer sei es zu keinerlei Problemen gekommen, teilte Horst Lenz, Technischer Leiter des Kampfmittelräumdiensts Rheinland-Pfalz, mit. Die Fässer waren im extremen Niedrigwasser des Rheins entdeckt worden. Rund 70 Personen hatten zeitweise ihre Häuser verlassen müssen. Sie konnten später wieder zurückkehren. Auch die Sperrung einer Bundesstraße wurde wieder aufgehoben.

Für die Entschärfung der Bombe in Konz war ein Gebiet im Umkreis von 1000 Metern evakuiert worden. Etwa 6600 Menschen mussten während des Einsatzes des Kampfmittelräumdienstes ihre Häuser verlassen, wie die Polizei mitteilte.