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Zum Geburtstag werden Autos verschenkt

 Die Renovierung des Schwimmbades der Kindertagesstätte der protestantischen Kirchengemeinde Einöd war ein Rotary-Projekt. Foto: Rotary Club
Die Renovierung des Schwimmbades der Kindertagesstätte der protestantischen Kirchengemeinde Einöd war ein Rotary-Projekt. Foto: Rotary Club FOTO: Rotary Club
Zweibrücken/Homburg. Der Rotary-Club Homburg-Zweibrücken begeht sein 50-jähriges Bestehen mit einer Spende von drei Autos an karitative Einrichtungen.

(red) Der Rotary-Club Homburg-Zweibrücken feiert sein 50-jähriges Bestehen. Und hat sich für das Fest etwas vorgenommen: "Bei Rotary gehen die Uhren etwas anders. Gemeinhin wird man bei einem Geburtstag beschenkt, bei Rotary aber beschenkt der Jubilar andere", heißt es in der Pressemitteilung der Rotarier. Aus eben diesem Grund verschenke der Club drei Autos.

Die drei Renault Twingo gehen an das Universitäts-Klinikum Homburg zur Verstärkung des Fahrdienstes, an den Ambulanten Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Südwestpfalz mit Sitz in Zweibrücken und an die im Saarpfalz-Kreis arbeitende Ökumenische Sozialstation Homburg-Kirkel.

Übergeben werden die Autos am kommenden Samstag, 1. April, in der Zweibrücker Fasanerie, anlässlich der Jubiläumsfeier des Rotary-Clubs Homburg-Zweibrücken. Gutes tun wolle der heimische Rotary-Club aber nicht nur, wenn ein besonderes Ereignis fällig sei, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Der Leitgedanke sei "Dienstbereitschaft im täglichen Leben", "Service above self", laute das Motto international, teilt der Club mit.



Der Rotary-Club Homburg-Zweibrücken nennt einige Beispiele dessen, was er in den zurückliegenden fünf Jahrzehnten getan habe, wo geholfen worden sei: "Da wurde für einen an Morbus Bechterew erkrankten jungen Geisteswissenschaftler ein Spezialsessel angeschafft, Kindern aus sozial schwachen Familien werden Ferien ermöglicht und betreut wurde die sich über viele Jahre erstreckende ambulante Behandlung eines polnischen Jungen in der Uni-Augenklinik."

Unterstützt worden seien ferner die Grünen Damen in den Uni-Kliniken, ebenso wie die Tafeln in Zweibrücken und Homburg. Mit Hilfe des Clubs seien die Gärten der Sinne im Zweibrücker Rosengarten und im Seniorenheim Johann-Hinrich-Wichern-Haus, entstanden; im Wildrosengarten der Fasanerie sei eine Trockenmauer gebaut worden - "von Rotariern mit Schippe und Hacke".

Der Rotary-Club weiter: "Ebenfalls als sogenanntes ,Hands-on-Projekt' wurde in der Beedener Bliesaue eine Beobachtungs-Plattform errichtet und alte, gefährdete Apfelsorten wurden neu angepflanzt. Über 15 Jahre gab es einen jährlichen Flohmarkt zugunsten sozialer Zwecke, in Schwarzenacker wurde im Pfänderbachtal die Kneipp-Anlage vollständig restauriert, Schulen wurden unterstützt und die Lesefähigkeit von Grundschülern gefördert."

Auch bei Schulprojekten und sozialen Einrichtungen in Indien und im afrikanischen Togo sowie bei Unwetterkatastrophen im In- und Ausland sei Hilfe geleistet worden.

Alle diese Hilfen unterschiedlichster Art des Clubs im vergangenen halben Jahrhundert könnten mit gut 2,5 Millionen Euro bewertet werden, so die Berechnung der Rotarier.

Zufällig falle das 50-jährige Bestehen des Rotary-Clubs Homburg-Zweibrücken genau in das "rotarische Jahr", für welches das Motto gelte "Rotary hilft Menschen".

Dieser Leitgedanke sei für den Club Homburg-Zweibrücken bislang immer zentral gewesen und das werde auch künftig so sein, erklären die Mitglieder abschließend.

 Spendenübergabe an die Lebenshilfe Blieskastel. Foto: Grenner
Spendenübergabe an die Lebenshilfe Blieskastel. Foto: Grenner FOTO: Grenner
 Der Rotary-Club Homburg-Zweibrücken spendete Bänke für das Wichernhaus. Foto: leh/pmz
Der Rotary-Club Homburg-Zweibrücken spendete Bänke für das Wichernhaus. Foto: leh/pmz FOTO: leh/pmz