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Zirkus von entlaufenem Känguru "Skippy" muss weiterziehen

Ingelheim. Der Heimatzirkus des verschwundenen Kängurus "Skippy" will heute von Ingelheim aus weiterziehen - zur Not auch ohne den Ausreißer. "Es geht wie geplant weiter nach Emmelshausen, schließlich müssen die anderen Tiere im Zirkus versorgt werden", sagte eine Sprecherin des Zirkus Alberti gestern

Ingelheim. Der Heimatzirkus des verschwundenen Kängurus "Skippy" will heute von Ingelheim aus weiterziehen - zur Not auch ohne den Ausreißer. "Es geht wie geplant weiter nach Emmelshausen, schließlich müssen die anderen Tiere im Zirkus versorgt werden", sagte eine Sprecherin des Zirkus Alberti gestern. Trotz einiger Hinweise war die Suche nach "Skippy" bislang erfolglos geblieben. Das sechs Monate alte Bennett-Känguru ist nicht größer als ein Hase. Es war vor rund einer Woche vermutlich aus einem Zirkuswagen entwischt (wir berichteten)."Auch wenn wir nun weiterziehen, suchen in Ingelheim Freunde von uns weiter nach Skippy", sagte die Zirkus-Sprecherin. Neben den Känguru-Eltern leben noch rund 40 Tiere bei Alberti, darunter Lamas, Kamele, Ponys und Ziegen. Auch die Polizei achtet bei den Streifenfahrten weiter auf das kleine Beuteltier. "Die Wahrscheinlichkeit, dass das Tier noch lebt, schätze ich als gering ein", sagte ein Polizeisprecher.

Immer wieder hauen in Deutschland Kängurus ab - und oft tragen sie den Namen "Skippy". Erst im Juni war ein Namensvetter des Ingelheimer Ausreißers im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg in die Freiheit gehüpft und nach ein paar Tagen von selbst in sein Gehege zurückgekehrt. Die australische Serie "Skippy, das Buschkänguruh" zählt zu den Klassikern unter den TV-Sendungen mit Tieren als Hauptdarsteller. dpa