| 23:19 Uhr

Wunsch nach Geländer sorgt für Disput im Althornbacher Rat

Althornbach. Bisweilen kommt Sand ins Getriebe bei der Zusammenarbeit im Rat. So auch in der Ratssitzung zu Wochenbeginn (wir berichteten), als die Fraktion Bürgerliste Althornbach das Anbringen eines Geländers auf der linken Seite beim Friedhofseingang erneut beantragte und wie schon im letzten Jahr mit ihrem Antrag nicht auf Gegenliebe bei den übrigen Ratsmitgliedern stieß

Althornbach. Bisweilen kommt Sand ins Getriebe bei der Zusammenarbeit im Rat. So auch in der Ratssitzung zu Wochenbeginn (wir berichteten), als die Fraktion Bürgerliste Althornbach das Anbringen eines Geländers auf der linken Seite beim Friedhofseingang erneut beantragte und wie schon im letzten Jahr mit ihrem Antrag nicht auf Gegenliebe bei den übrigen Ratsmitgliedern stieß. Allerdings nicht aus Trotz oder etwa deshalb, weil dieser Antrag von der Bürgerliste kam. So jedenfalls Ortsbürgermeisterin Ute Klein bei ihrer Stellungnahme. Klein bemängelt fehlenden SinnIhrer Einschätzung nach fehlt für dieses Geländer einfach die "Sinnhaftigkeit", wie es die Ortsbürgermeisterin formulierte. "Wem soll dieses Geländer von Nutzen sein. Der Bauausschuss hat sich vor Ort über die Sachlage informiert und mit einem Geländer keine Verbesserung der Situation erkennen können. Deshalb sollten wir den gegenwärtigen Zustand belassen wie dieser seit Jahren ist." Ratsmitglied Mathias Lang sah das anders, räumte allerdings im Hinblick auf die Kosten ein, dass das Anbringen des Geländers in Eigenleistung geschehen kann. "Die Gemeinde steht für die Materialkosten ein, aus den Reihen der Ratsmitglieder wird für das Anbringen gesorgt. Damit werden Kosten eingespart." Ein Geländer wird es aber nicht geben, weil die Mehrheit der Ratsmitglieder dafür keine Notwendigkeit erkannte. Es bleibt beim bisherigen Zustand. Einigen konnten sich alle wenig später dafür auf das Anlegen einer neuen Zuwegung für das allgemeine Urnenfeld. Zwar gab es auch zu diesem Punkt ein sonst nicht gewohntes Diskussionsgeplänkel, doch zum Schluss waren sich alle darin einig, dass dieser Weg, wie ihn die Ortsbürgermeisterin vorschlug, für die Friedhofsbesucher Vorteile bringt. Und die bereits zuvor ins Gespräch gebrachte Eigenleistung wird es dabei gleichfalls geben. Aus Kostengründen werden sich die Ratsmitglieder in den Dienst der Sache stellen und kräftig zupacken. Vielleicht können sich dabei die Stimmungswogen insgesamt wieder glätten. cos