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Windkraft bringt Geld in Lambsborner Kasse

Lambsborn. Der Bau der Windräder in Lambsborn war eine gute Entscheidung. Dieser Auffassung ist Ortsbürgermeister Rudi Molter. So fließe aus den Erträgen jährlich jede Menge Geld in den Gemeindehaushalt. Er schätzt den Betrag auf 80 000 Euro: "Der Betreiber Prokon zahlt 11 000 Euro. Dazu kommt von den Pfalzwerken noch die Einspeisevergütung

Lambsborn. Der Bau der Windräder in Lambsborn war eine gute Entscheidung. Dieser Auffassung ist Ortsbürgermeister Rudi Molter. So fließe aus den Erträgen jährlich jede Menge Geld in den Gemeindehaushalt. Er schätzt den Betrag auf 80 000 Euro: "Der Betreiber Prokon zahlt 11 000 Euro. Dazu kommt von den Pfalzwerken noch die Einspeisevergütung." Auf der Anlage, die sich seit gut zwei Jahren am Ortsrand in Richtung Martinshöhe auf der Sickinger Höhe befindet, stehen zehn Windräder. Sieben davon sind auf Lambsborner Gebiet. Die Jahresleistung des gesamten Windparks beträgt 46 Millionen Kilowatt-Stunden (kWh). Damit können jährlich 10 200 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgt werden. Das sei ein riesiger Beitrag zum Umweltschutz. So würden jährlich 30 000 Tonnen Kohlendioxid und 46 000 Tonnen Rohbraunkohle eingespart. Weil der Bedarf im Ort nicht groß genug ist, wird der Strom aus der Windanlage von den Homburger Stadtwerken ins Umspannwerk Bruchhof eingespeist. Das Itzehoer Unternehmen Prokon hat rund 29,5 Millionen Euro in den Windpark investiert. nob