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Wieder Razzia bei „Hells Angels“

Koblenz. Einen Tag nach der groß angelegten Razzia im Rockermilieu haben Ermittler auch gestern wieder Objekte der "Hells Angels " durchsucht. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kontrollierten am Morgen rund 50 Polizisten und Staatsanwälte elf Einrichtungen des Rockerclubs, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz mitteilte. Agentur

Sechs bereits am Dienstag festgenommene Beschuldigte befänden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Gegen 27 Männer richte sich das Verfahren insgesamt. Überwiegend durchsuchten die Ermittler am Mittwoch Wohnräume, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Sieben Objekte lagen im nördlichen Rheinland-Pfalz, vier im südlichen Nordrhein-Westfalen. Am Dienstag hatten rund 650 Beamte 36 Objekte gestürmt. Schwerpunkt der Razzia war das nördliche Rheinland-Pfalz. Hintergrund sind Ermittlungen gegen die Rocker unter anderem wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und erpresserischen Menschenraubs. Außerdem geht es nach Angaben der Staatsanwaltschaft um Straftaten bei Revierkämpfen mit dem Motorradclub "Outlaws" und mit zwei kleineren regionalen Gruppen.