| 00:18 Uhr

Weg frei für Radweg: Eisvogel nicht gefährdet

Mittelbach-Hengstbach. Einen Radweg im Bickenalbtal wünschen sich die Bürger des Stadtteils und viele Radelfreunde schon seit Jahren. An entsprechenden Aktivitäten, Meinungen und Beschlüssen mangelt es nicht. Eisvogelbrutplätze waren zuletzt ein Hemmschuh Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Schwarz

Mittelbach-Hengstbach. Einen Radweg im Bickenalbtal wünschen sich die Bürger des Stadtteils und viele Radelfreunde schon seit Jahren. An entsprechenden Aktivitäten, Meinungen und Beschlüssen mangelt es nicht. Eisvogelbrutplätze waren zuletzt ein Hemmschuh. Doch auch dieses Hindernis scheint nunmehr ausgeräumt, wie gestern Abend Ortsvorsteher Kurt Dettweiler (Foto: pma) im Mittelbacher Ortsbeirat mitteilte. Denn nach dem nun vorliegenden Gutachten sind die Brutplätze durch die Trassenführung nicht in Gefahr. Dettweiler erinnerte daran, dass beim Projekt mit der Stadt Hornbach gemeinsame Sache gemacht wird und auch der Landesbetrieb Mobilität ein Teilstück auf eigene Kosten ausbauen wird. Gespräche mit Hornbach seien geführt. Stadtbürgermeister Reiner Hohn habe mitgeteilt, dass im Herbst 2010, spätestens im Frühjahr 2011 die Hornbacher mit ihrem Teilstück zu bauen beginnen wollen. Das nachfolgende Teilstück, für welches das LBM in Kaiserslautern zuständig ist, komme 2011 an die Reihe. Von Mittelbach in Richtung Ixheim-Nagelwerk soll dann 2012 gebaut werden. Dettweiler: "Vom Zweibrücker Bauamt wurde mir zugesichert, dass die Planung dieses Jahr abgeschlossen wird und zugleich die Zuschussanträge im kommenden Jahr gestellt werden. Mit dem Bauen kann es dann 2012 losgehen!" Die Grundstücksverhandlungen für die Trassenführung sind weitgehend abgeschlossen. Lediglich mit zwei Eigentümern werde derzeit noch verhandelt, war in der Sitzung zu hören. Die "Hiobsbotschaft" verkündete Dettweiler dann zum Sitzungsende. Seit längerer Zeit drängt der Ortsbeirat auf eine Markierung der Parkbuchten entlang der Altheimer Straße. Mal war die Straße noch nicht fertig, mal stimmte das Wetter nicht. Nun könnte die Markierung wieder aufgetragen werden - doch jetzt legt das Ordnungsamt sein Veto ein. Ohne entsprechende Schilder dürften keine Markierungen aufgetragen werden. Das kam bei den Ortsbeiräten gar nicht gut an.