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Walter Rimbrecht: Tempo 30 vor Berufsschule kommt

Zweibrücken. "In der Wackenstraße gibt es schon Tempo 30, warum sollte man dann vor der Berufsschule damit aufhören?" Walter Rimbrecht, Oberstudiendirektor der Berufsschule, ist überzeugt, dass die 30er Zone in der Johann-Schwebel-Straße eingerichtet wird. Das erklärt er auf Anfrage des Merkur

Zweibrücken. "In der Wackenstraße gibt es schon Tempo 30, warum sollte man dann vor der Berufsschule damit aufhören?" Walter Rimbrecht, Oberstudiendirektor der Berufsschule, ist überzeugt, dass die 30er Zone in der Johann-Schwebel-Straße eingerichtet wird. Das erklärt er auf Anfrage des Merkur."Ich habe mich mit der Polizei und dem Ordnungsamt abgesprochen", sagt Rimbrecht. Wegen eines schockierenden Unfalls am 24. November beim Haupteingang der Berufsschule (wir berichteten mehrfach), bei dem ein 19-Jähriger in eine Schülergruppe raste, kam es zu Diskussionen um die Geschwindigkeitsbegrenzung an der Berufsschule - und auch an Zweibrücker Schulen überhaupt "Doch soweit ich weiß, sind wir die letzte Schule, bei der noch keine Schritte in diese Richtung unternommen wurden.", meint Rimbrecht. Die letzte Schule, vor der eine verkehrsberuhigte Zone eingeführt wurde, sei die Grundschule Thomas-Mann. Dort wurde im letzten Sommer eine Fußgängerampel an der Römerstraße aufgestellt.

"Natürlich lassen sich solche Unfälle nicht per se verhindern. Aber durch Tempo 30 können wir den Haupteingang sicherer machen.", so Rimbrecht. Der Ausgang der Berufsschule in Richtung Johann-Schwebel-Straße sei eben der Hauptausgang - die meisten der 1 800 Schüler würden diesen Weg zum Busbahnhof oder zum Auto nehmen. Der Unfall, bei dem eine Schülerin schwer und drei weitere Jugendliche leicht verletzt wurden, ging zum Glück glimpflich aus. Keiner der Verletzten muss mit bleibenden Schäden rechnen. Inzwischen steht fest, dass der Unfall nicht auf einen technischen Defekt am Verursacher-Auto zurückzuführen ist. ako