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Wallhalben lehnt Angebot ab

Thaleischweiler-Fröschen. Die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen möchte die im Landesgesetz zur Verwaltungs- und Kommunalreform vorgesehenen Vorteile nutzen, um in der Freiwilligkeitsphase eine Gebietsänderung mit der Verbandsgemeinde Wallhalben auf den Weg zu bringen, kündigt Verbandsbürgermeister Thomas Peifer (Foto: pma) an

Thaleischweiler-Fröschen. Die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen möchte die im Landesgesetz zur Verwaltungs- und Kommunalreform vorgesehenen Vorteile nutzen, um in der Freiwilligkeitsphase eine Gebietsänderung mit der Verbandsgemeinde Wallhalben auf den Weg zu bringen, kündigt Verbandsbürgermeister Thomas Peifer (Foto: pma) an. Nach dem Gesetz wird die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen mit rund 11 000 Einwohner nicht unverändert bestehen bleiben können. In der Freiwilligkeitsphase habe die Verbandsgemeinde die Möglichkeit, an der näheren Ausgestaltung einer Gebietsänderung aktiv mitzuwirken, stellt Peifer fest. Außerdem gebe es in dieser Phase erhebliche finanzielle Vergünstigungen für die Kommunen. Die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen bietet aus diesem Grund der Verbandsgemeinde Wallhalben ein Angebot zu Verhandlungen über einen Zusammenschluss zu einer neuen Verbandsgemeinde an. Leider lehne die Verbandsgemeinde Wallhalben dieses Angebot derzeit ab, bedauert Peifer. Seine Verbandsgemeinde sehe in einem Zusammenschluss die Chance, eine zukunftsweisend aufgestellte Verbandsgemeinde mit etwa 18 500 Einwohnern zu schaffen.Peifer ist überzeugt, dass die Bürgernähe bei einem Zusammenschluss bestehen bleibe. Bürgerbüros an den bisherigen Verwaltungsorten Thaleischweiler-Fröschen und Wallhalben könnten ermöglichen, dass die Bürger dort wie gewohnt ihre Verwaltungsangelegenheiten abwickeln können. Die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen stehe für Gespräche auf gleicher Augenhöhe über einen freiwilligen Zusammenschluss weiterhin zur Verfügung. ane