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Vorausleistung in zwei Raten fällig

Zweibrücken/Mörsbach. Am 10. August und am 15. Oktober müssen die Anlieger der Richard-Wagner-Straße die Vorausleistung für den Ausbau der Straße bezahlen. Das beschloss gestern Abend der Hauptausschuss der Stadt Zweibrücken bei zwei Enthaltungen der FDP

Zweibrücken/Mörsbach. Am 10. August und am 15. Oktober müssen die Anlieger der Richard-Wagner-Straße die Vorausleistung für den Ausbau der Straße bezahlen. Das beschloss gestern Abend der Hauptausschuss der Stadt Zweibrücken bei zwei Enthaltungen der FDP. "Wir würden aber gerne wissen, wie viel wir bezahlen müssen", fragte nach der Sitzung der verärgerte Andreas Michel von der Bürgerinitiative für wiederkehrende Beiträge. Er wunderte sich, dass die Arbeiten schon fünf Wochen in Gang sind, und die Anlieger noch keinen Bescheid über die Höhe der Gebühren haben.Die Frage Berni Dükers (SPD) über die von Anliegern vorgebrachte Klage über einen schleppenden Baufortgang beantworte Ulrich Holzwarth vom städtischen Bauamt mit dem Hinweis, dass der Ausbau "im Zeitplan" sei. Nach Meinung Jürgen Krohs (CDU) hätte das Bauamt den Zeitrahmen nicht so groß machen dürfen. Bis Ende Oktober soll der Ausbau der fast 600 Meter langen Straße abgeschlossen sein. Voraussichtliche Kosten: 825 000 Euro. Davon zahlen die Anlieger 65 Prozent. Ebenfalls beschlossen wurden die Vorausleistungen für den Ausbau der Talstraße in Mörsbach. Auch die Anlieger der Talstraße können den Ausbaubeitrag in zwei Raten im August und Oktober zahlen. Der Ausschuss stimmte außerdem einem Zuschuss für die Trägergemeinschaft der ambulanten Pflegedienste in Höhe von 14 700 Euro zu. sf