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Vor der Berufsschule gilt nach schwerem Unfall jetzt Tempo 30

 Aus dem Unfall an der Berufsschule hat die Stadt Konsequenzen gezogen. Foto: Lutz Fröhlich
Aus dem Unfall an der Berufsschule hat die Stadt Konsequenzen gezogen. Foto: Lutz Fröhlich
Zweibrücken. Vor der Berufsschule an der Johann-Schwebel-Straße gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern und eine Leitplanke vor der Schule wurde in Richtung Wassergasse verlängert. Damit reagierte nach Auskunft des Stadtsprechers Heinz Braun die Straßenverkehrsbehörde der Stadt auf den schweren Unfall vor einem Jahr vor der Schule Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. Vor der Berufsschule an der Johann-Schwebel-Straße gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern und eine Leitplanke vor der Schule wurde in Richtung Wassergasse verlängert. Damit reagierte nach Auskunft des Stadtsprechers Heinz Braun die Straßenverkehrsbehörde der Stadt auf den schweren Unfall vor einem Jahr vor der Schule. Ein 19-jähriger Autofahrer war damals in eine Gruppe Jugendlicher gefahren. Dabei wurde eine 17-jährige Schülerin schwer verletzt. Weitere Berufsschüler wurden leicht verletzt. Die Schülerin erlitt keine bleibende Schäden. Der Unfallverursacher, ein Schüler der Berufsschule, sagte zunächst aus, dass das Gaspedal geklemmt habe. Doch es stellte sich heraus, dass der Unfall nicht auf technisches Versagen zurückzuführen sei. Das Amtsgericht Zweibrücken verurteilte den Fahrer im August zu einer Geldstraße und die Fahrerlaubnis wurde ihm entzogen. Für das Gericht stand fest, dass das Verhalten des jungen Mannes, der ein waghalsiges Fahrmanöver vorführen wollte, Ursache war.Der Leiter der Berufsbildenden Schule, Walter Rimbrecht, hatte schon im Januar Tempo 30 vor der Berufsschule gefordert. Er fragte, warum es vor anderen Schulen eine Geschwindigkeitsbegrenzung gebe, nicht aber vor der Schule mit rund 1800 Schülern. Durch eine Beschränkung ließen sich Unfälle nicht verhindern. "Aber durch Tempo 30 können wir den Haupteingang sicherer machen", begründete Rimbrecht seine Forderung.

Der Stadtrat hatte kurz nach dem Unfall die Entscheidung vertagt. Danach fand eine Begehung mit Schule, Polizei und Straßenverkehrsbehörde bei der Stadtverwaltung statt.