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Umweltpreis-Träger: Bäume in der Stadt sterben

 Helmut Reichling (rechts) überreicht Gerhard Herz den Preisgeld-Scheck für den Nabu. Foto: lf
Helmut Reichling (rechts) überreicht Gerhard Herz den Preisgeld-Scheck für den Nabu. Foto: lf
Zweibrücken. Die Stadt Zweibrücken hat der Nabu-Ortsgruppe gestern vor der Ratssitzung den Umweltpreis 2007-09 verliehen. Oberbürgermeister Helmut Reichling würdigte besonders die "offensive Öffentlichkeitsarbeit" des Naturschutzbundes, der etwa mit Fledermaus- und Vogelstimmenwanderungen das Bewusstsein der Bürger für die Natur schärfe

Zweibrücken. Die Stadt Zweibrücken hat der Nabu-Ortsgruppe gestern vor der Ratssitzung den Umweltpreis 2007-09 verliehen. Oberbürgermeister Helmut Reichling würdigte besonders die "offensive Öffentlichkeitsarbeit" des Naturschutzbundes, der etwa mit Fledermaus- und Vogelstimmenwanderungen das Bewusstsein der Bürger für die Natur schärfe. Der Nabu-Vorsitzende Gerhard Herz sagte, er nehme den Preis für die 1639 Vereinsmitglieder entgegen, für deren Engagement er sehr dankbar sei. die 200 Euro Preisgeld würden für die Jugendarbeit verwendet. Kritisch merkte Herz an, dass die Stadt ihrer gesetzlichen Pflicht, bei Bauprojekten einen Natur-Ausgleich zu schaffen, auf 13,5 von 76,5 Hektar Soll-Fläche nicht nachgekommen sei. Und erfreulich sei zwar, dass die Stadt hinter dem Bismarck-Denkmal und auf dem Hallplatz Bäume gepflanzt habe - doch elf davon seien "wahrscheinlich demnächst abgängig". Da könne man "einiges verbessern". Eine Anerkennungsurkunde erhielt die Grünpflegegruppe des Obst- und Gartenbauvereins Bubenhausen. Oberbürgermeister Reichling hofft, dass das Beispiel Schule macht, dass Bürger sich in ihrem Umfeld um Blumenkästen und anderes Grün kümmern. lf