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Tod eines Dreijährigen: BGH bestätigt Urteil

Mainz. Er hatte den dreijährigen Sohn seiner Lebensgefährtin so schwer verletzt, dass der Junge starb. Dafür wurde ein 32-jähriger Mann vom Mainzer Landgericht wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Mordes zur Verdeckung einer Straftat zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt - zu Recht, wie der Bundesgerichtshof (BGH) nun befand

Mainz. Er hatte den dreijährigen Sohn seiner Lebensgefährtin so schwer verletzt, dass der Junge starb. Dafür wurde ein 32-jähriger Mann vom Mainzer Landgericht wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Mordes zur Verdeckung einer Straftat zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt - zu Recht, wie der Bundesgerichtshof (BGH) nun befand. Nach Gerichtsangaben von gestern wies der BGH die Revision des Mannes gegen das Urteil des Landgerichts als unbegründet zurück. Der Mainzer hatte von einem Unfall beim Spielen berichtet. Die Kammer hatte jedoch befunden, der Angeklagte habe dem Kind entweder mit der Faust oder dem Fuß "wuchtig" in den Bauch geschlagen. dpa