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System zur Studienplatzvergabe soll sich bald bewähren

Zweibrücken/Berlin. Die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) ist optimistisch, dass das sogenannte Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) zur Studienplatzvergabe sich bewährt. "Die zentrale Software funktioniert", sagte der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats, Josef Lange, am Dienstag in Berlin

Zweibrücken/Berlin. Die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) ist optimistisch, dass das sogenannte Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) zur Studienplatzvergabe sich bewährt. "Die zentrale Software funktioniert", sagte der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats, Josef Lange, am Dienstag in Berlin. Rund ein Viertel der zum Wintersemester 2012/13 vermittelten Plätze seien bereits angenommen worden.Das DoSV wurde mit Zustimmung der Länder und der Hochschulrektorenkonferenz beschlossen. Es koordiniert derzeit die Vergabe von rund 2200 Studienplätzen, die örtlich zulassungsbeschränkt sind. Rund 13.300 Bewerber bewarben sich den Angaben zufolge für einen oder mehrere Studienplätze. Die zentrale Vergabe soll dazu führen, dass möglichst alle angebotenen Studienplätze besetzt werden. Während Hochschulen in Ballungsräumen regelmäßig zu viele Bewerber haben, bleiben Plätze in anderen Universitäten manchmal unbesetzt.

"Im Grundsatz funktioniert das System", bestätigte Gerhard Schneider vom Rechenzentrum der Universität Freiburg gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Rund 4000 Bewerbungen habe die Psychologie-Fakultät der Uni für rund 150 Plätze erhalten. Inwieweit die Studienplatzvergabe durch das DoSV erfolgreich ist, stellt sich erst in den nächsten Wochen heraus, wenn die zukünftigen Studenten sich online für ein Studienangebot entscheiden.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat für die Realisierung des DoSV 15 Millionen Euro bereitgestellt. Das Projekt wurde bereits 2009 ausgeschrieben. Wegen technischer Probleme wurde es jedoch zum diesjährigen Wintersemester erstmals angewandt. dpa