| 00:00 Uhr

Streit um Umlage: Hohn und Gundacker mit versöhnlichen Tönen

Zweibrücken. Versöhnliche Töne schlägt der Hornbacher Stadtbürgermeister Reiner Hohn (FDP) im Streit um die Verbandsgemeinde-Umlage an. Er habe Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD) weder der Falschaussage noch der Lüge bezichtigen wollen, sagte er in Anspielung auf einen gestrigen Merkur-Artikel. nob

Hohn habe Gundacker lediglich gesagt, dass er keine schriftliche Einladung zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (Hufa) bekommen habe und eine im persönlichen Gespräch gemachte Äußerung - "Du kannst ja in die Hufa-Sitzung kommen" - keine Einladung sei. "Insbesondere deshalb nicht, da sowohl ich als auch die Kollegen Volker Schmitt (FDP) und Paul Sefrin (CDU) als Verbandsgemeinderatsmitglieder an jeder Hufa-Sitzung teilnehmen können", so Hohn gegenüber dem Merkur. Eine Notwendigkeit an der Hufa-Sitzung teilzunehmen, habe er auch deshalb nicht gesehen, da er mit dem Verbandsbürgermeister ein sehr ausführliches Gespräch hatte und ihm seine Ansichten drei Tage vor der Hufa-Sitzung schriftlich mitgeteilt habe.

Mit großer Verwunderung habe er die Aussagen Hohns gelesen, sagte Verbandsbürgermeister Gundacker. "Nachdem er sich davon distanziert hat, ist die Sache aber für mich erledigt."