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Steuerfahndung ermittelt gegen viele Moselwinzer

Trier. Zahlreiche Moselwinzer sind ins Visier der Steuerfahndung geraten. Die Ermittler gehen laut Medienberichten dem Verdacht des Schwarzhandels nach. Das Landesamt für Steuern bestätigte, dass die Steuerfahndungen Trier und Koblenz gegen mehrere Winzer ermitteln. Agentur

Das Finanzamt Trier wollte zu den laufenden Verfahren keine Stellungnahme abgeben.

Der Cochemer "Wochenspiegel" hatte zuerst über die Ermittlungen berichtet. In der vergangenen Woche seien mehrere Weingüter durchsucht worden, hieß es dort. Die Winzer sollen Flaschen und Korken von einem Händler an der Mosel mit Barzahlung gekauft haben und dann Übermengen und zugekauften Wein in die Flaschen abgefüllt und verkauft haben, ohne dies zu versteuern. Aufgefallen ist das laut "Wochenspiegel", nachdem bei dem Zulieferer Aufzeichnungen über die Barverkäufe sichergestellt wurden.

Der Mosel-Weinbaupräsident Rolf Haxel bestätigte jetzt, dass mehrere Weinbaubetriebe von der Steuerfahndung durchsucht worden seien. Wieviele Weingüter von den Ermittlungen betroffen sind, konnte er aber zunächst nicht beziffern.