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Stadtrat vertagt Entscheidung über Stundung für Zadra

Zweibrücken. Der Zweibücker Stadtrat hat am Mittwochabend die Entscheidung über eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist für Roland Zadra vertagt. Der Fasanerie-Chef Roland Zadra schuldet der Stadt noch 460 000 Euro für den Kauf von Fasanerie-Gebäuden, die Zinsen zahlt er aber regelmäßig (wir berichteten)

Zweibrücken. Der Zweibücker Stadtrat hat am Mittwochabend die Entscheidung über eine Verlängerung der Rückzahlungsfrist für Roland Zadra vertagt. Der Fasanerie-Chef Roland Zadra schuldet der Stadt noch 460 000 Euro für den Kauf von Fasanerie-Gebäuden, die Zinsen zahlt er aber regelmäßig (wir berichteten). Die Stadtverwaltung hat dem Rat jetzt einen Vertrag vorgelegt, der eine weitere Stundung um drei Jahre vorsieht. Dem wollte der Rat nach Merkur-Informationen aus übereinstimmenden Quellen nicht zustimmen - und verlangt die Aufnahme eines Passus, wonach Zadra regelmäßig über seine finanzielle Situation informieren soll.Zadra sagte gestern auf Anfrage, er sei über das Ergebnis der nichtöffentlichen Sitzung noch nicht informiert. Er habe aber "natürlich Verständnis dafür, dass der Rat sich Zeit nimmt für eine Entscheidung, ich habe im Hauptausschuss selbst erlebt, wie ernsthaft die Stadträte diskutieren - das ist in der heutigen Zeit ja auch nicht schlecht." Zadra: "Ich brauche einen konkreten Vorschlag, dann können wir darüber reden." Zadra gab aber auch zu bedenken, dass er umgekehrt "der Stadt zehn Jahre lang einen deutlich höheren Betrag gestundet" habe, und zwar für Investitionen in die Fasanerie. lf