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Staatsanwaltschaft nimmt Revision im Fall Brieger zurück

 Das Grab von Lolita Brieger in Berk in der Eifel. Foto: Reichert/dpa
Das Grab von Lolita Brieger in Berk in der Eifel. Foto: Reichert/dpa
Trier. Nach dem Freispruch für den Täter im Prozess um den Tod der jungen Lolita Brieger hat die Trierer Staatsanwaltschaft ihre Revision gegen das Urteil zurückgenommen. Das teilten das Landgericht Trier und die Staatsanwaltschaft gestern mit

Trier. Nach dem Freispruch für den Täter im Prozess um den Tod der jungen Lolita Brieger hat die Trierer Staatsanwaltschaft ihre Revision gegen das Urteil zurückgenommen. Das teilten das Landgericht Trier und die Staatsanwaltschaft gestern mit. Nach eingehender Prüfung des Urteils sei man zu dem Schluss gekommen, dass keine Rechtsfehler vorlägen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Jürgen Brauer. "Wir haben keine Aussicht gesehen, die Revision erfolgreich zu begründen." Die Nebenklage hält indes an ihrer Revision fest und hat diese nach Gerichtsangaben am Montag schriftlich begründet. Insofern werde der Fall nun dem Bundesgerichtshof vorgelegt, der über die Revision entscheidet.Das Landgericht Trier hatte im Brieger-Prozess den angeklagten Landwirt aus der Eifel im Juni vom Vorwurf des Mordes freigesprochen. Der 51-Jährige habe seine Ex-Freundin im November 1982 zwar getötet und sich des Totschlags schuldig gemacht, hatte die Vorsitzende Richterin damals betont. Weil Totschlag in diesem Fall bereits verjährt ist, konnte er letztlich aber nicht verurteilt werden (Az.:8032 Js 4676/87.1 Ks). Die Leiche der 18-jährigen Lolita war auf einer Müllkippe im nordrhein-westfälischen Frauenkron verscharrt und erst 2011 nach dem Hinweis eines Zeugen entdeckt worden. dpa