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SR-Intendant Fritz Raff nach schwerer Krankheit gestorben

Saarbrücken. Der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Fritz Raff, ist tot. Der 62-Jährige starb nach Angaben des Saarländischen Rundfunks (SR) gestern nach kurzer, schwerer Krankheit. Raff stand seit 1996 an die Spitze des Senders. Seine dritte Amtszeit wäre am 31. Juli 2012 ausgelaufen. Vom 1. Januar 2007 bis 31

Saarbrücken. Der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Fritz Raff, ist tot. Der 62-Jährige starb nach Angaben des Saarländischen Rundfunks (SR) gestern nach kurzer, schwerer Krankheit. Raff stand seit 1996 an die Spitze des Senders. Seine dritte Amtszeit wäre am 31. Juli 2012 ausgelaufen. Vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2008 war Raff ARD-Vorsitzender, bis Ende vergangenen Jahres stellvertretender ARD-Vorsitzender.Der SR würdigte Raff, 1948 in Ludwigsburg geboren, als einen Menschen mit großer Leidenschaft für die Ideale des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. "Fritz Raff war ein hervorragender Intendant, der die Interessen des Saarländischen Rundfunks stets und überall mit höchstem Engagement und persönlichem Einsatz vertreten hat", sagte sein Stellvertreter, Programmdirektor Hans-Günther Brüske. "Mit ihm endet eine Ära." Als ARD-Vorsitzender habe er den Senderverbund durch die schwierigen Verhandlungen um den zwölften Rundfunkänderungsstaatsvertrag geführt und dafür gesorgt, dass die Öffentlich-Rechtlichen adäquat in der digitalen Welt vertreten sein können, hieß es weiter. Durch "Kooperation statt Fusion" habe er die Selbstständigkeit des Saarländischen Rundfunks behauptet und ihn im Senderverbund stark gemacht. Ein Beispiel dafür sei die Zusammenführung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken (RSO) und des SWR-Rundfunkorchesters Kaiserslautern zur Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. epd